Full Tilt Poker

Onlinespieler kriegen die Scare Card

Erst waren die US-Seiten der großen Pokeranbieter offline, jetzt können auch europäische Kunden nicht mehr auf eines der Portale zugreifen - offenbar auf Druck der amerikanischen Behörden. Onlinespieler fürchten um ihr Geld.

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Poker
Poker (Bild: Reuters)

Wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel und Geldwäsche hatte das FBI am 15. April 2011 die US-Seiten von großen Pokeranbietern beschlagnahmt. Jetzt ist Full Tilt Poker, das zweitgrößte Unternehmen, auch von Europa aus nicht erreichbar. Das Unternehmen hat seinen Sitz auf der britischen Insel Aderney. Deren Glücksspielaufsicht, die Alderney Gambling Control Commission (AGCC), hat nun als Folge der amerikanischen Ermittlungen die Lizenz von Full Tilt Poker kassiert und angeordnet, dass alle Aktivitäten auf dem Portal eingestellt werden müssen. Full Tilt Poker informiert seine Kunden nicht darüber, sondern meldet ein angebliches "System Update" und schreibt: "Es tut uns leid, aber das System ist im Augenblick heruntergefahren. Bitte besuchen Sie diese Seite später noch einmal."

Stattdessen äußert sich Konkurrent Pokerstars, für den hierzulande Prominente wie Boris Becker und Stefan Raab werben. Das Unternehmen - Sitz: die Isle of Man - schreibt, dass die eigene weltweite Lizenz sicher sei, ebenso wie die Gelder der Kunden. Nach eigenen Angaben hat Pokerstars an seine nordamerikanischen Spieler rund 120 Millionen US-Dollar rücküberwiesen. Offenbar hat Full Tilt Poker genau dies nicht gemacht.

Zwischen den Pokerportalen und den amerikanischen Behörden schwelt schon länger ein Streit. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Poker ein Glücksspiel und somit in den USA verboten ist oder ob vor allem das Können des Spielers entscheidet - dann wäre das Kartenspiel möglicherweise legal.

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