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Lovotics - Menschen und Roboter entwickeln Gefühle füreinander
Lovotics - Menschen und Roboter entwickeln Gefühle füreinander (Bild: Lovotics/ Golem.de)

Lovotics

Wenn der Roboter eifersüchtig wird

Lovotics - Menschen und Roboter entwickeln Gefühle füreinander
Lovotics - Menschen und Roboter entwickeln Gefühle füreinander (Bild: Lovotics/ Golem.de)

Lovotics ist eine von einem Wissenschaftler aus Singapur gegründete wissenschaftliche Disziplin. Der Begriff setzt sich aus Liebe und Robotik zusammen. Entsprechend beschäftigt sich die Disziplin damit, Liebe zwischen Menschen und Robotern zu säen.

Manche technischen Geräte üben eine geradezu magische Anziehungskraft auf Menschen aus. Ihre Besitzer entwickeln eine innige emotionale Beziehung zu dem Gegenstand. Allein die Zuneigung bleibt einseitig.

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Das will Hooman Samani vom Social Robotics Lab der Universität des südostasiatischen Stadtstaates von Singapur ändern. Er hat eine neue wissenschaftliche Disziplin gegründet, die sich mit der gegenseitigen Liebe von Mensch und Roboter beschäftigt. Lovotics nennt er diese Disziplin - eine Zusammensetzung aus Love und Robotics

Lovotics sei, schreibt Samani auf der Projektwebsite, ein "multidisziplinäres Forschungsfeld, das grundlegende Konzepte aus Philosophie, Psychologie, Biologie, Anthropologie, Neuro- und den Sozialwissenschaften, Robotik, Informatik, den Ingenieurswissenschaften und der Künstlichen Intelligenz nutzt".

Samanis Ziel ist es, ein System für Roboter zu entwickeln, das eine Entsprechung der menschlichen Gefühle darstellt. Dafür hat er zunächst analysiert, welche Reaktionen Gefühle im menschlichen Körper auslösen, also welche Hormone aktiv sind, Veränderungen des Blutdrucks und der Körpertemperatur. Dann hat er Simulationen der Emotionen und biologischen Vorgänge entwicklt und auf Roboter übertragen.

Die Roboter sehen aus wie umgedrehte Salatschüsseln mit einer Leuchtleiste am unteren Rand. Sie verfügen über eine Kamera, mit der sie ihre Umgebung wahrnehmen. Sie können herumfahren und Töne abgeben, die verdächtig an das Gefiepe des Droiden R2-D2 aus der Star-Wars-Filmreihe erinnern.

Die Farbe der Beleuchtung sowie Art der Töne und Bewegungen zeigen den emotionalen Zustand an, in dem sich der Roboter befindet. Wird er gestreichelt, drückt er mit warmen Farben, ruhigen Tönen und Bewegungen Wohlgefallen aus. Taucht jedoch Konkurrenz um die Gunst der menschlichen Angebeteten auf, kann der Roboter auch Missfallen oder Eifersucht an den Tag legen.

Am Ende soll die Arbeit der Wissenschaftler zu einer neuen Art und Weise führen, wie Menschen und Roboter interagieren und sich lieben.


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dossi 05. Jul 2011

Gewagt, gewagt. Tatsächlich sind m.E. "Gefühle" nicht "primitiver" sondern nur derart...

Baron Münchhausen. 01. Jul 2011

... in die wir massig Geld und zu neige laufende Resourcen ausgeben müssen, wenn wir in...

Bouncy 01. Jul 2011

Mario anyone?

Bouncy 01. Jul 2011

Was ist das Gegenteil einer elektronischen Freundin? Eine biologische Feindin? Warum...

tilmank 30. Jun 2011



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