Neelie Kroes

EU will in Kürze neue Preisregelung für Roaming vorstellen

EU-Kommissarin Neelie Kroes hat getwittert, dass in Kürze eine umfassende strukturelle Lösung für mobiles Roaming kommen wird. Ab morgen tritt eine weitere Stufe der EU-Roaming-Verordnung mit Preissenkungen in Kraft.

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Neelie Kroes, EU-Kommissarin für Digitale Agenda
Neelie Kroes, EU-Kommissarin für Digitale Agenda (Bild: Philippe Lopez/AFP/Getty Images)

Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, hat eine schnelle Neuregelung für EU-weites Roaming angekündigt. Kroes twitterte am 30. Juni 2011: "In Kürze werden wir eine umfassende, langfristig strukturelle Lösung für den Markt für mobiles Roaming und den zugrundeliegenden Problemen präsentieren."

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Nach der EU-Roaming-Verordnung müssen die Mobilfunkbetreiber ab dem 1. Juli 2011 für ausgehende Anrufe die Preise von 39 Cent auf 35 Cent senken. Für eingehende Anrufe sind statt 15 Cent nur noch 11 Cent vorgeschrieben. Die EU-Kommission führte 2007 erste Preisobergrenzen beim Roaming ein.

Kroes hatte im Mai 2011 erklärt, dass sie noch deutlich niedrigere Preise für das Roaming von Mobilfunkgesprächen durchsetzen wolle. Auch die Kosten für Datenroaming sollten sinken. Sie erklärte, die maximal zulässige Preisgrenze solle zum 1. Juli 2014 von derzeit 39 Cent auf 24 Cent pro Gesprächsminute bei abgehenden Anrufen gedrückt werden. Für eingehende Telefonate soll die Begrenzung von 15 Cent auf 10 Cent fallen. Im Ausland abgeschickte SMS sollen künftig höchstens 8 Cent statt bislang 10 Cent kosten.

Auch Datenroaming sollte günstiger werden, erklärte Kroes in dem Interview im Mai. Nach Angaben der EU-Kommission liegt der durchschnittliche Preis bei 2,50 Euro pro MByte im Download. Kroes erklärte, sie wolle, dass die Provider den Preis ab 1. Juli 2012 auf maximal 90 Cent senken, ab 2013 auf 70 Cent und zum 1. Juli 2014 auf 50 Cent. Dazu stand die Zustimmung des europäischen Parlaments und des EU-Rats zu der Zeit noch aus.

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Die inzwischen von allen Parteiämtern zurückgetretene Silvana Koch-Mehrin (FDP) hatte im November 2011 als Vizepräsidentin des EU-Parlaments erklärt, sie wolle EU-Roaminggebühren ganz abschaffen und einen einheitlichen Binnenmarkt für Telekommunikationsdienstleistungen schaffen.

Mit rund 500 Millionen Mobilfunkteilnehmern in der EU und Mobilfunkbetreibern, die ihre Netze auch im europäischen Ausland betreiben, seien Durchleitungsgebühren nicht mehr länger zeitgemäß.

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