Abo
  • IT-Karriere:

Notverkauf

News Corp verschleudert Myspace für 35 Millionen US-Dollar

Der Wert von Myspace ist in wenigen Jahren um 545 Millionen US-Dollar gefallen. Die News Corporation konnte das soziale Netzwerk mit viel Mühe gerade noch an einen relativ unbekannten Werbevermarkter verkaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Rupert Murdoch, Chef der News Corporation
Rupert Murdoch, Chef der News Corporation (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

News Corporation hat Myspace für 35 Millionen US-Dollar an den Werbeweiterverkäufer Specific Media verkauft. Das berichten das Wall Street Journal und die New York Times aus informierten Kreisen. Der Medienkonzern News Corp hatte das Netzwerk 2005 für 580 Millionen US-Dollar gekauft.

Stellenmarkt
  1. über modern heads executive search, Hamburg
  2. DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG, Mainz

Mehr als die Hälfte der noch 500 Beschäftigten dürften ihren Arbeitsplatz verlieren. Im Februar 2011 gab die News Corporation bereits bekannt, über die Hälfte der Belegschaft des sozialen Netzwerks zu entlassen.

Im April 2011 hatte der Konzern noch versucht, Myspace für über 100 Millionen US-Dollar zu veräußern. Bieter waren die Finanzinvestoren Thomas H. Lee Partners, Redscout Ventures und Criterion Capital Partners, denen bereits das soziale Netzwerk Bebo gehört. Doch die Gespräche scheiterten.

Laut Angaben von Comscore ging die Zahl der Visits bei Myspace in den USA im März 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent auf 36,1 Millionen zurück. Specific Media, ein relativ unbekanntes Werbeunternehmen, will mit dem Popstar Justin Timberlake zusammenarbeiten, um Myspace "wiederaufzubauen und neu zu beleben". Timberlake investiert selbst einen nicht genannten Betrag in das Unternehmen.

Specific Media will "sozial aktivierte" Onlineanzeigenkampagnen durchführen, bei der Nutzer ihre "Lieblingswerbung" mit Myspace-Freunden teilen können. Specific-Media Chef Tim Vanderhook wolle aus Myspace ein "digitales Medienunternehmen machen, das mit Yahoo, AOL, Facebook und anderen Größen wetteifern" könne. Ein Börsengang von Myspace nach erfolgreicher Integration sei in Branchenkreisen diskutiert worden, hat das Wall Street Journal erfahren.

Myspace-Chef Mike Jones ist zurückgetreten. Er hatte selbst versucht, das Unternehmen zu kaufen. Jones bleibt für eine Übergangszeit im Unternehmen und übernimmt vielleicht einen Posten im Aufsichtsrat.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 0,49€
  3. 16,99€
  4. 16,49€

OnlineGamer 30. Jun 2011

"bei der Nutzer ihre "Lieblingswerbung" mit Myspace-Freunden teilen können" Sind die...

Anonymer Nutzer 30. Jun 2011

ist es ein doppelleben, wenn man Arbeitskollegen und engen Freunden oder...

Thread-Anzeige 30. Jun 2011

Der Premiere/Sky-Chef meinte bei einem DAF-Interview, das Murdoch ihnen einen Kredit...

zer0x 30. Jun 2011

Wenn man den Einkaufspreis betrachtet...


Folgen Sie uns
       


The Outer Worlds - Fazit

Das Rollenspiel The Outer Worlds schickt Spieler an den Rand der Galaxie. Es erscheint am 25. Oktober 2019 und bietet spannende Missionen und Action.

The Outer Worlds - Fazit Video aufrufen
Star Wars Jedi Fallen Order: Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten
Star Wars Jedi Fallen Order
Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Ein Roboter mit Schublade im Kopf, das Lichtschwert als Multifunktionswerkzeug und ein sehr spezielles System zum Wiederbeleben: Golem.de stellt zehn ungewöhnliche Elemente von Star Wars Jedi Fallen Order vor.


    IT-Freelancer: Paradiesische Zustände
    IT-Freelancer
    Paradiesische Zustände

    IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch.
    Von Peter Ilg

    1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
    2. MINT Werden Frauen überfördert?
    3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

    Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
    Vision 5 und Epos 2 im Hands on
    Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

    Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

      •  /