Sony Computer Entertainment

Andrew House erster Europäer als globaler Playstation-Chef

Führungswechsel bei Sony Computer Entertainment: Der bisherige Chef Kazuo Hirai macht Platz für den aus Großbritannien stammenden Andrew House - den ersten Europäer in diesem Amt. Inwieweit der Hack des Playstation Network ein Grund für das Stühlerücken ist, ist unklar.

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Andrew House, SCE
Andrew House, SCE (Bild: Golem.de)

Der Brite Andrew House ist ab dem 1. September 2011 der neue weltweite Chef von Sony Computer Entertainment. Die Sparte vermarktet bei Sony die Playstation, kümmert sich aber auch um die Worldwide Studios und um Sony Online Entertainment. Der bisherige CEO, der Japaner Kazuo Hirai, übernimmt bei SCE die Rolle des Chairman - was bedeutet, dass er vermutlich wenig bis nichts mehr mit dem Tagesgeschäft zu tun hat; außerdem ist er als President für die Sony Consumer Products & Services Group tätig. Andrew House hat derzeit noch den Job als CEO von Sony Computer Entertainment Europe, er ist der erste Europäer als oberster Chef der Playstation. Seine Nachfolge in Europa tritt der Brite Jim Ryan an, der momentan noch Vize hinter House ist. Akira Sato, der bisherige Chairman von SCE, geht Ende August in den Ruhestand.

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Sony selbst preist in einer Presseerklärung Kazuo Hirai dafür, dass er es innerhalb von fünf Jahren geschafft hat, SCE in die Gewinnzone zurückzuführen - unter anderem durch Kostensenkungen bei der Herstellung der Playstation 3. House ist nun dafür zuständig, neue Produkte wie die Playstation Vita in den Märkten zu etablieren.

Was von außen auf den ersten Blick wie eine Abstrafung für Hirai angesichts des Hacks des Playstation Network und der oft unglücklichen Kommunikation des Unternehmens wirken mag, ist Branchenbeobachtern zufolge genau das Gegenteil. Firmenintern wird Hirai angeblich für sein Management während des Hacks gelobt. Auch deshalb gilt er als Nachfolger im Wartestand für den derzeitigen Sony-Boss Sir Howard Stringer.

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