• IT-Karriere:
  • Services:

Paper.js

Generative Gestaltung in Javascript und HTML5

Mit Paper.js haben die Designer Jürg Lehni und Jonathan Puckey ein Webframework für das HTML5-Canvas-Element vorgestellt, das mit Javascript generative Gestaltung ermöglichen soll. Das Framework soll eine Art Schweizer Messer für skalierbare Vektorgrafiken werden.

Artikel veröffentlicht am , Matthias Thömmes
Paper.js: Generative Gestaltung in Javascript und HTML5
(Bild: Paper.js)

Ein universelles Werkzeug für skalierbare Vektorgrafiken soll das Grafikframework "Paper.js" nach den Vorstellungen des Designerduos Lühni aus der Schweiz und Puckey aus Norwegen werden. Im Stil von Vektorgrafikprogrammen ist die interaktive Erstellung von Grafiken in Javascript auf HTML5-Canvas-Elementen unter anderem mit Bézierkurven, Pfaden, Animationen und Farbverläufen möglich.

Ein Document Object Model in Szene gesetzt

Stellenmarkt
  1. GEMA Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, München
  2. FRoSTA AG, Bremerhaven, Lommatzsch, Bobenheim-Roxheim, Rom (Italien), Bydgoszcz (Polen)

Die Entwickler betonen, dass es sich bei Paper.js nicht nur um einen Wrapper für Canvas handele, da Paper.js ein eigenständiges DOM enthalte. Dieses unterscheidet vergleichbar mit der Ebenenverwaltung in Grafikbearbeitungsprogrammen zwischen Pfaden und Bildern, die mittels Javascript auf Ebenen und in Gruppen angeordnet werden können.

  • Vektorgrafik mit Paper.js
  • Vektorgrafik mit Paper.js
  • Vektorgrafik mit Paper.js
  • Vektorgrafik mit Paper.js
  • Vektorgrafik mit Paper.js
Vektorgrafik mit Paper.js

So definierte Elemente verwaltet das Framework selbstständig in einem DOM, das die Entwickler auch als Szenengraphen bezeichnen. Vergleichbar mit einem Webbrowser geschieht auch die Darstellung der Objekte automatisch, so dass Skripten lediglich die Modifikation und Erstellung vorbehalten bleibt.

Interaktive Vektorgrafiken per Skript

Die Entwickler haben bei der Ausgestaltung des APIs einen eigenständigen Parser vorgesehen, der "Paperscript" genanntes Javascript in einem eigenen Gültigkeitsbereich ausführt und dabei den Zugriff auf Eigenschaften der Elemente vorsieht. Diese Skripte können unter anderem spezifische Kalkulationen auf Pfaden durchführen und Vektoren und Bilder transformieren. Für die Elemente werden Maus- und Tastaturereignisse bereitgestellt. Um Ressourcen zu schonen, können mehrere Instanzen eines Elements initiiert und optimiert ausgegeben werden.

Lehni und Puckey betonen, dass sie für Paper.js ihre Erfahrungen aus ihrer Adobe-Illustrator-Erweiterung Scriptographer genutzt haben, auf der das Framework auch basiert. Unter paperjs.org steht das unter der MIT-Lizenz veröffentlichte Projekt zum Download bereit. Dort gibt es auch verschiedene interaktive Beispiele.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 27,99€
  2. 27,99€
  3. (-63%) 6,99€
  4. 9,99€

YoungManKlaus 29. Jun 2011

agreed ... aber erzähl das mal den "wir sind so coole hacker" kiddies ;)


Folgen Sie uns
       


Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht

Sonnenlicht spaltet Wasser: Ein Team von Helmholtz-Forschern bildet die Photosynthese technisch nach, um Wassesrtoff zu gewinnen.

Helmholtz-Forscher arbeiten am Künstlichen Blatt - Bericht Video aufrufen
Künast-Urteil: Warum Pädophilen-Trulla ein zulässiger Kommentar sein kann
Künast-Urteil
Warum "Pädophilen-Trulla" ein zulässiger Kommentar sein kann

Die Grünen-Politikerin Renate Künast muss weiterhin wüste Beschimpfungen auf Facebook hinnehmen. Wie begründet das Berliner Kammergericht seine Entscheidung?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Kammergericht Berlin Weitere Beleidigungen gegen Künast sind strafbar
  2. Coronavirus Vorerst geringere Videoqualität bei Facebook und Instagram
  3. Netzwerk-Zeit Facebook synchronisiert Zeit im Bereich von Mikrosekunden

IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Container, DevOps, Agilität Runter von der Insel!
  2. Generationenübergreifend arbeiten Bloß nicht streiten
  3. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!

Raumfahrt: Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder
Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Internetnutzung Russische Rakete bringt 34 Oneweb-Satelliten ins All
  2. SpaceMobile Vodafone investiert in Satellitennetz für LTE und 5G
  3. Vernetzes Fahren Autokonzern Geely baut Satelliten für eigene Konstellation

    •  /