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Takeout: Google macht Datenmitnahme einfacher

Google Takeout soll es einfacher machen, seine bei Google gespeicherten Daten herunterzuladen und zu anderen Anbietern zu wechseln. Verantwortlich dafür ist die Data Liberation Front.
/ Jens Ihlenfeld
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Googles Data Liberation Front (Bild: Google)
Googles Data Liberation Front Bild: Google

Seit 2007 arbeitet ein "Data Liberation Front" genanntes Google-Team daran, die von Nutzern bei Google gespeicherten Daten möglichst einfach exportierbar zu machen. Mit Takeout bietet das Team nun einen vereinfachten Datenexport an. Mussten bisher die Daten für jedes Google-Produkt einzeln exportiert werden, packt Takeout die bei mehreren Google-Diensten gespeicherten Daten in ein Paket, das der Nutzer herunterladen kann.

Data Liberation Front kündigt Google Takeout an
Data Liberation Front kündigt Google Takeout an (01:10)

Google Takeout setzt dabei auf offene Formate, so dass sich die Daten möglichst leicht weiterverarbeiten und in andere Dienste übernehmen lassen sollten. Zum Start von Takeout werden fünf Google-Dienste unterstützt: Buzz, Contacts und Circles, Picasa Web Alben, Profile und Stream. Weitere Produkte sollen folgen.

"Die Menschen sollen sich für die Nutzung unserer Produkte aufgrund der innovativen Anlage entscheiden – nicht aber, weil sie Nutzer beschränken oder geradezu einsperren. Man kann es als langfristige Strategie betrachten, loyale Nutzer zu halten, und nicht als kurzfristige Strategie, Menschen das Weggehen zu erschweren" , erläuterte Brian Fitzpatrick , Gründer der Datenbefreiungsfront bei Google, 2009 die Idee.

Google Takeout steht unter google.com/takeout(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.


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