Abo
  • Services:

Firefox

Mozilla will sich doch um Unternehmen kümmern

Mit seiner Aussage, die Bedürfnisse von Unternehmen spielen für Mozilla keine Rolle, hat Mozilla-Sprecher Asa Dotzler für viel Gesprächsstoff gesorgt. Nun will Mozilla nach Lösungen suchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mike Shaver
Mike Shaver (Bild: Mozilla)

Die Verteilung von Firefox in Unternehmen sei für Mozilla schon immer eine Herausforderung gewesen, schreibt der für Mozillas Technikstrategie verantwortliche Mike Shaver in einem Blogeintrag. Er verteidigt dabei zwar Mozillas Entscheidung zu häufigen Major-Updates, zeigt aber Verständnis für die Bedürfnisse von IT-Abteilungen großer Unternehmen und skizziert Lösungswege. Gleiches gilt für Mozillas Produktchef Jay Sullivan.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. msg DAVID GmbH, Braunschweig

Die häufigen Updates haben nach Ansicht von Mozilla große Vorteile für Nutzer: Diese könnten so besser vor neuen Gefahren geschützt und neue Funktionen schneller zur Verfügung gestellt werden. Auch Sullivan betont, für Mozilla stünden individuelle Nutzer im Fokus, aber man wolle treue Nutzer, die den Browser in ihren Unternehmen einsetzen wollen, nicht verprellen.

Unternehmen hingegen müssten ihre Websites und Webapplikationen oft für jede neue Firefox-Version zertifizieren, was teilweise Wochen oder Monate dauere. Zudem benötigten Unternehmen sichere Versionen, in denen alle Sicherheitslücken beseitigt sind.

Daher will Mozilla nun nach Lösungen suchen, häufige Major-Updates mit langen Zertifizierungen unter einen Hut zu bringen. Open-Source-Software sei gut geeignet, diese Herausforderungen zu meistern, so Sullivan.

Shaver weist darauf hin, dass sich mit dem neuen Release-Modell eigentlich gar nicht so viel geändert habe. So habe es bei einigen "Minor-Releases" in der letzten Zeit größere Änderungen gegeben als beim Schritt von Firefox 4 zu Firefox 5. Das gelte vor allem für Firefox 3.6.4: Mit dieser Version wurde der Browser um Unterstützung von Out-of-Process-Plugins unter Windows erweitert.

Validierungprozesse, die bis zu 18 Monate dauern, hält Shaver in Zeiten, in denen vier bis acht Browserversionen pro Jahr erscheinen, für nicht mehr zeitgemäß.

Shaver skizziert aber auch eine mögliche Lösung und verweist dabei auf Linux-Distributoren: Vor Firefox 5 habe Mozilla einzelne Firefox-Versionen immer bis mindestens sechs Monate nach Erscheinen der Folgeversion unterstützt. Schon das war für einige Anbieter von Linux-Distributionen aber zu kurz. Daher hätten sich einige von ihnen zusammengeschlossen, um Sicherheitspatches auf alte Versionen zurückzuportieren.

Das könnte nach Ansicht von Shaver auch ein Ansatz für andere Unternehmen sein. Unternehmen müssten mehr sein als nur Nutzer der Software und Werkzeuge. Mozilla müsse einen Rahmen schaffen, in dem sich Unternehmen beteiligen können. Sie sollen sich dabei um die Dinge kümmern, die ihnen wichtig sind und die Mozilla nicht leisten kann.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate bestellen
  2. 899€

Thread-Anzeige 08. Jul 2011

Das wollte ich nämlich auch anmerken; Man nimmt einen Arbeitsplatz von 5-10 und da kommt...

tilmank 29. Jun 2011

Also Internet Explorer 6?!

Anonymer Nutzer 29. Jun 2011

das wirst du wieder, wenn eines deiner Add-ons dann plötzlich nicht mehr geht. Das ist...

GodsBoss 29. Jun 2011

Und ist auch schon veraltet. Jetzt ist natürlich die interessante Frage: Werden auch...

wir beide und ich 29. Jun 2011

"schaut selbst, woher ihr eure patches bekommt". Das soll der Ansatz sein? Ich bin kein...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
    Neuer Echo Dot im Test
    Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

    Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /