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Swiffy: Google konvertiert Flash-Dateien in HTML5

Google hat mit Swiffy ein Werkzeug veröffentlicht, mit dem sich SWF-Dateien in HTML5 und SVG umwandeln lassen. Gedacht ist Swiffy vor allem, um in Flash realisierte Werbung auf Geräten ohne Flash-Unterstützung anzuzeigen.
/ Jens Ihlenfeld
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Oben SWF, unten HTML5 (Bild: Google)
Oben SWF, unten HTML5 Bild: Google

Noch steht die Entwicklung von Swiffy am Anfang, aber schon jetzt lassen sich Werbebanner mit dem Google-Werkzeug von Flash in HTML5 umwandeln. Swiffy steht im Rahmen der Google Labs als Dienst bereit.

Unter swiffy.googlelabs.com(öffnet im neuen Fenster) können SWF-Dateien hochgeladen werden, die Swiffy dann umwandelt. Dabei werden aber noch nicht alle Funktionen von Flash unterstützt, so dass sich derzeit nur ausgewählte SWF-Dateien umwandeln lassen. Google zeigt einige Beispiele der Umwandlung(öffnet im neuen Fenster) .

Die von Swiffy erstellten HTML5-Animationen nutzen SVG und eine kompakte JSON-Repräsentation der Animation, die dann mit HTML5 und CSS3 in das SVG gerendert wird. Actionscript 2.0 wird in die JSON-Daten eingebettet und mittels Javascript direkt im Browser interpretiert.

Die mit Swiffy erstellen Dateien sollen rund zehn Prozent größer sein als die Original-SWF-Dateien.

Begonnen hat die Entwicklung von Swiffy Pieter Senster im Rahmen eines Praktikums bei Google. Er habe dabei so schnelle Fortschritte gemacht, dass Google ihn direkt in Vollzeit einstellte, schreibt Marcel Gordon(öffnet im neuen Fenster) , der nun für Swiffy verantwortliche Produktmanager bei Google.


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