Abo
  • Services:

Linus Torvalds

"Das größte Problem waren die Hardwarehersteller"

Der Linux-Erfinder Linus Torvalds hat sich in einem Interview zu den größten Problemen der letzten 20 Jahre geäußert. Ihn habe immer verärgert, dass wenige Hardwarehersteller Hilfe bei der Treiberentwicklung angeboten haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Linus Torvalds
Linus Torvalds (Bild: Reuters)

Auf eine Frage aus dem Publikum bei einer Podiumsdiskussion auf der Linuxcon 2011 in Japan beschreibt Torvalds die mangelnde Unterstützung durch einige Hardwarehersteller als größtes Problem der Linux-Entwickler. Es habe die Programmierung von Treibern erheblich behindert. Das habe ihn oft sehr verärgert.

 
Video: Linus Torvalds im Interview über 20 Jahre Linux

Mitgefühl für Anwender

Inhalt:
  1. Linus Torvalds: "Das größte Problem waren die Hardwarehersteller"
  2. Gepflegte Streitkultur

Vor allem für die Anwender habe es ihm leidgetan, wenn die Linux-Entwickler ihnen sagen mussten, dass es keine Unterstützung für bestimmte Hardwaregeräte gebe, auch wenn die Geräte äußerst populär gewesen seien. Das habe sich in den vergangenen Jahren allerdings gebessert, sagte Torvalds. Inzwischen hätten die Hersteller erkannt, dass es ihnen selbst schade, wenn sie Linux nicht unterstützen.

Das zweite große Problem sei die Verwaltung eines großen Projekts mit tausenden Entwicklern aus hunderten von Firmen, die alle eine andere Vorstellung davon hätten, wohin das Projekt gehen sollte. Es sei vor allem dann schwierig gewesen, wenn die Kernel-Hacker sich über die Art und Weise beschwerten, wie der Kernel entwickelt wurde oder wenn jemand enttäuscht war, als sein Patch nicht angenommen wurde, der eines anderen Hackers jedoch schon.

Schlafraubende Diskussionen

Wenn es etwas gebe, was ihm den Schlaf raube, dann die Politik und die Menschen hinter der Kernel-Entwicklung. Normalerweise werden Probleme gelöst, sagte Torvalds, und das freue ihn. Aber einige Diskussionen hätten sich über mehrere Monate oder gar Jahre erstreckt und hätten auch ihn zu unflätigen Bemerkungen in Beiträgen in Mailinglisten gebracht.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel
  2. IMD Institut für Medizinische Diagnostik GmbH, Berlin-Steglitz

Große technische Probleme habe es in den letzten 20 Jahren nur wenige gegeben, so Torvalds. Alle Probleme haben die Entwickler sofort lösen oder rückgängig machen können.

Gepflegte Streitkultur 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 5,55€
  2. 32,95€
  3. 4,99€
  4. 29,95€

ArnyNomus 24. Jul 2011

Ich rede von Großraumbüros. Außendienstler benutzen schon immer Mobile Geräte (Laptop...

zilti 24. Jul 2011

Der Beitrag des Tages! Wenn nicht der Woche!

zilti 24. Jul 2011

...die aber (leider) stimmt. Wenn sich das in der letzten Zeit nicht extrem geändert...

linux-macht... 02. Jul 2011

Als jemand der ein Debian sid mit Wechsel zu Sidux und dann aptosid auch jahrelange mit...

Toruk Makto 30. Jun 2011

GARNICHTS! Edit: LEIDER!


Folgen Sie uns
       


Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt

Ulrich Köhler vom DLR erläutert die Funktionsweise des Mars-Maulwurfes.

Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
Next Generation Car
Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
Von Werner Pluta

  1. DLR Phylax erkennt Sprengstoffreste per Laser
  2. Raumfahrt DLR testet 3D-gedrucktes Raketentriebwerk
  3. Eden ISS Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

    •  /