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London 2012

Twittern und Bloggen im olympischen Geist

Sportler dürfen im kommenden Jahr von den Olympischen Spielen in Blogs, sozialen Netzen oder per Twitter berichten. Aber nur in Ich-Form und unter Wahrung des olympischen Geistes.

Artikel veröffentlicht am ,
Keine olympischen Markenzeichen nutzen: Olympische Fackel und Ringe im Londoner Bahnhof St. Pancras
Keine olympischen Markenzeichen nutzen: Olympische Fackel und Ringe im Londoner Bahnhof St. Pancras (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Richtlinien herausgegeben, an die sich Sportler bei den kommenden Olympischen Spielen im Umgang mit Web-2.0-Angeboten halten sollen. Darin ermutigt das IOC die Athleten aktiv, ihre Erfahrungen über Twitter oder Facebook mitzuteilen - allerdings mit Einschränkungen.

Ich-Form

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Erlaubt ist den Sportlern, über ihre eigenen Erlebnisse zu berichten. Ein Blogeintrag oder ein Tweet solle in der ersten Person gehalten werden und ein tagebuchartiges Format haben. Es dürfe nicht im Stile eines journalistischen Textes verfasst sein. Das bedeutet, die Sportler dürfen nicht über einen Wettkampf berichten oder die Aktivitäten anderer Wettkämpfer kommentieren. Vertrauliches über andere oder aus der Organisation sei ebenfalls tabu.

In den Nachrichten sollten die Autoren den olympischen Geist sowie Stil wahren, heißt es weiter. Vulgäres oder Obszönes in Wort und Bild werde nicht geduldet. Tabu seien schließlich auch Botschaften, die mit Werbung oder anderen kommerziellen Aktivitäten der Athleten zu tun haben.

Fotos, aber keine Videos

Die Sportler können sich auch bildlich äußern, allerdings nur mit stehenden Bildern. Das IOC weist eigens darauf hin, die Persönlichkeitsrechte anderer zu achten. Wer also das Foto einer anderen Person veröffentlichen will, muss diese zuvor um Erlaubnis bitten. Videos von den Wettkämpfen oder aus dem Olympischen Dorf hingegen dürfen die Athleten nicht ins Netz stellen. Sie dürfen zwar filmen, aber nur zum privaten Gebrauch.

Wer für sein olympisches Blog eine eigene Domain einrichtet, darf dafür ohne die Erlaubnis des IOC nicht die Worte "'Olympic' oder 'Olympics' oder jedes ähnliche Wort in diesem Zusammenhang (oder jedes fremdsprachige Äquivalent davon)" verwenden. "Beispielsweise wäre www.[myname]olympic.com nicht erlaubt, wohingegen www.[myname].com/olympic erlaubt wäre, aber nur für die Zeit der Olympischen Spiele, in der diese Richtlinien gelten", erklärt das IOC. Auch die Nutzung der Zeichen der Spiele, wie etwa die olympischen Ringe oder der Maskottchen Wenlock und Mandeville "in Mitteilungen, Blogs, Tweets auf jeder Social-Media-Plattform oder Website", ist nicht erlaubt.

Ausschluss

Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese können juristischer Art sein, aber auch ein Ausschluss von den Wettkämpfen ist möglich. Mit den Richtlinien reagiert das IOC auf einige Vorkommnisse bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver Anfang 2010. Die Olympischen Sommerspiele finden vom 27. Juli bis 12. August 2012 in der britischen Hauptstadt London statt.



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Anarcho_Kommunist 29. Jun 2011

An dem Beispiel sieht man doch ganz gut was vom freien Internet übrig bleiben würde wenn...


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