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Zarafa 7.0 unterstützt UTF-8

Die Linux-basierte Groupware Zarafa Collaboration Platform 7.0 unterstützt künftig UTF-8 und kann damit von Benutzern in Osteuropa und Asien verwendet werden. Darüber hinaus sucht das integrierte Lucene auch in öffentlichen Ordnern.

Artikel veröffentlicht am ,
Groupware: Zarafa 7.0 unterstützt UTF-8
(Bild: Golem.de)

Zu den wesentlichen Änderungen in der Zarafa Collaboration Platform 7.0 (ZCF) gehört die Unterstützung für den Zeichensatz UTF-8. Damit gehören künftig Anwender in Asien und Osteuropa zu dem möglichen Anwenderkreis. Die für Linux gedachte Groupware bietet sich als Alternative für den Exchange-Server an und verbindet auch Windows-Clients. ZCF unterstützt auch mobile Geräte, etwa mit iOS oder Android als Betriebssystem.

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Die integrierte HTML-basierte Benutzeroberfläche mit dem Namen Webaccess kann nun direkt aus Openoffice.org verwendet und dort als Standard-E-Mail-Client eingerichtet werden. ZCF 7.0 fügt das entsprechende Dokument automatisch an versandte E-Mails. Unter Webaccess können auch mehrere Komponenten aus der Inbox einer E-Mail hinzugefügt werden.

IMAP-Server beschleunigt

Zu den überarbeiteten Serverkomponenten gehört der Imap-Server, der so konfiguriert werden kann, dass er zusätzliche Nachrichtenkomponenten speichern kann, etwa Envelop-Informationen, die Nachrichtenstruktur und die gesamte Nachricht nach RFC 822. Damit werden E-Mail-Clients wie Thunderbird direkt unterstützt und nicht wie bisher über den Umweg über die Konvertierung von MAPI für Windows. Außerdem unterstützt ZCF 7.0 verschlüsselte E-Mails sowie IMAP-Quotas.

Die Plugins können pro Benutzer ein- und ausgeschaltet werden. Dazu reicht ein einfacher Befehl über das Kommandozeilenwerkzeug zarafa-admin. Die entsprechenden Einstellungen werden im Verwaltungsfenster von Zarafa ebenso angezeigt wie in der Active-Directory-Übersicht unter Windows.

Community-Edition mit Active Sync

Die kostenfreie Community-Edition steht unter der AGPL v3.0 und bietet Unterstützung für bis zu drei Outlook-Clients, Active-Sync für die Verbindung zu mobilen Geräten sowie ein POP3- und IMAP-Gateway und einen Zugang zu iCal- und iCalDav-Daten. Die drei kostenpflichtigen Varianten bieten zusätzliche Optionen beginnend bei einem Active-Directory-Toolkit über die Unterstützung von Blackberry-Diensten bis hin zu Multi-Server-Unterstützung. Sie kosten ab 16 Euro pro Jahr. Die Software steht auf den entsprechenden Servern zum Download bereit. Eine Onlinedemo steht ebenfalls bereit.



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