No Name Crew

Ubisoft bestätigt Hack seines Handelsportals

Die aus Deutschland stammende Hackergruppe "No Name Crew" hat sich Zugang zu einem für Händler gedachten Server von Ubisoft verschafft. Das Unternehmen hat den Einbruch jetzt bestätigt, die betroffenen Händler sind informiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Ubisoft-Logo
Ubisoft-Logo (Bild: Ubisoft)

Rund 800 Datensätze mit Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Passwörtern hat die aus Deutschland stammende Hackergruppe No Name Crew am 26. Juni 2011 bei einem Einbruch in ein für Händler bereitstehendes Extranet von Ubisoft kopiert und anschließend veröffentlicht. Inzwischen hat Ubisoft den Hack bestätigt, den Server abgeschaltet und die Betroffenen informiert. Nach Angaben des Publishers sind keine Informationen von weiteren Partnern oder Kunden betroffen.

Die Hackergruppe No Name Crew ist schon länger aktiv, Ende Mai 2011 hatte sie mehrere Internetseiten der rechtsextremen NPD lahmgelegt und interne Informationen der Partei ins Netz gestellt. Im Falle von Ubisoft begründete ein Sprecher mit dem Pseudonym Darkhammer, dass man mit dem Kopieren der Daten auf mangelhaft gesicherte Systeme aufmerksam machen möchte: "Wir wollen wieder Privatsphäre und einen verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten, sofort, sonst müsst Ihr mit weiteren Konsequenzen rechnen."

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