Abo
  • Services:

4,5G

Ericsson demonstriert LTE Advanced mit 900 MBit/s

Ericsson hat mit LTE Advanced eine mobile Datenübertragungsrate mit 900 MBit/s erreicht. Erste Ausbaustufen von LTE Advanced sollen voraussichtlich im Jahre 2013 kommerziell in Betrieb gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Testfahrt in Stockholm
Testfahrt in Stockholm (Bild: Ericsson)

Ericsson hat heute der schwedischen Regulierungsbehörde Swedish Post and Telecom Agency (PTS) den Mobilfunkstandard LTE Advanced demonstriert. "Im Download wurden rund 900 MBit/s erreicht", sagte Ericsson-Deutschland-Sprecher Lars Bayer Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr (Home-Office möglich)

Die Spezifikation LTE-Advanced erlaubt Datenübertragungsraten von maximal 1 GBit/s, was den Festlegungen für Mobilfunk der 4. Generation der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) entspricht. Auch am Rande der Mobilfunkzellen soll die Performance durch LTE-Advanced verstärkt werden. Zu den Erweiterungen von LTE Advanced gehören die Möglichkeit der Trägerbündelung und ein erweiterter Einsatz der Mehrantennentechnologie (MIMO).

Für den schwedischen Mobilfunkausrüster war es die erste LTE-Advanced-Vorführung im mobilen Einsatz mit einem Fahrzeug. Verwendet wurde kommerzielle Gerätetechnik sowie Software, die standardkonform mit 3GPP Release 10 sei, erklärte Ericsson. Das Demosystem in Stockholm basierte auf der Multi-Mode-Multi-Basisstation RBS 6000 des Herstellers. Genutzt wurde dabei eine gebündelte Frequenzbandbreite von 60 MHz (3 x 20 MHz). Im Downlink wurde ein 8x8-MIMO-System verwendet.

Das System, das in Stockholm zum Einsatz kam, habe eine Testfrequenz genutzt, die von der PTS bereitgestellt wurde. Erste Ausbaustufen von LTE Advanced sollen voraussichtlich im Jahre 2013 kommerziell in Betrieb gehen. Konkurrent Nokia Siemens Networks kündigte im Februar 2011 ebenfalls an, dass kommerzielle LTE-Advanced-Produkte bis 2013 auf dem Markt sein würden. Das Upgrade des Mobilfunknetzwerkes für LTE Advanced sei wie bei den 3,5G-Standards HSPA und HSPA+ durch das Aufspielen neuer Software möglich, so der deutsch-finnische Ausrüster.

Ulf Ewaldsson, Vice President und Leiter der Product Area Radio bei Ericsson, forderte, dass alle Regulierungsbehörden so früh wie möglich ein harmonisiertes Frequenzspektrum für LTE Advanced festlegen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 216,50€
  2. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

7hyrael 28. Jun 2011

wieder eine News von wegen "Telekom baut schnellstes Mobilfunktnetz Deutschlands...

moppi 28. Jun 2011

im geschlossenen raum bei direkter sicht und alleine ... wenn das nachher in der praxis...

Guttroll 28. Jun 2011

LTE is weder 4G, noch LTE-A 4.5G. LTE ist 3.9G, LTE-A ist 4G.


Folgen Sie uns
       


Acer Spin 13 - Fazit

Das Spin 13 von Acer ist ein hochwertig verarbeitetes, gut ausgestattetes Chromebook. Nach dem Test fragen wir uns aber, ob wir wirklich mindestens 900 Euro für ein Notebook mit Chrome OS ausgeben wollen.

Acer Spin 13 - Fazit Video aufrufen
Klimaschutz: Energieausweis für Nahrungsmittel
Klimaschutz
Energieausweis für Nahrungsmittel

Dänemark will ein Klimalabel für Lebensmittel. Es soll Auskunft über den CO2-Fußabdruck geben und dem Kunden Orientierung zu Ökofragen liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Standard Cognition Konkurrenz zu kassenlosen Amazon-Go-Supermärkten eröffnet
  2. Amazon-Go-Konkurrenz Microsoft arbeitet am kassenlosen Lebensmittel-Einkauf

WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /