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Open Pandora im Test: Handheld für Retrogamer und Linux-Fans
(Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Für Entwickler, Bastler und Frickler

Um direkt auf dem Gerät zu entwickeln und Quellcode zu kompilieren, finden sich im Community-Repository die C/C++-Development-Tools. Das entsprechende PND-Paket enthält unter anderem GCC 4.3.3, GNU Make und einige Bibliotheken. Weitere Build-Werkzeuge befinden sich im Ångström-Repository. Als Editoren sind Vi, Nano oder auch Emacs verfügbar. Um PND-Dateien selbst zu erstellen, kann das grafische Tool PNDBuilder genutzt werden. Der Quellcode des Kernels und des gesamten Betriebssystems sind via Git erreichbar.

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Der Bootloader erlaubt auch das Starten eines anderen Betriebssystems von einer SD-Karte. Deshalb existieren Portierungen anderer freier Betriebssysteme für das Open Pandora. Zurzeit nutzbar sind Debian Squeeze, Arch Linux und Gentoo. In unserem Test lief Debian mit der XFCE-Oberfläche flüssig. Weitere Portierungen sind in Vorbereitung, dazu zählen Versionen von Ubuntu und FreeBSD. Für einen Anroid-Port haben Communitymitglieder sogar eine Prämie von 400 US-Dollar versprochen.

Dank des integrierten Bluetooth können auch die Wiimote und der Six-Axis-Controller der Playstation als Eingabegeräte genutzt werden. Das ist jedoch nur mit Einschränkungen möglich. Für interessierte Hardwarehacker existiert dazu ein Handbuch, in dem die Platine des Pandora ausführlich beschrieben wird.

Bezugsquellen

Die Pandora gibt es in keinem Geschäft, die Entwickler vertreiben die Handhelds über die eigens gegründete Firma Open Pandora Ltd. Die erste Produktionscharge mit 4.000 hergestellten Exemplaren konnte per Mail vorbestellt werden oder über die Onlineshops der Entwickler, wie den von Michael Mrozek alias Evildragon.

Die Preise der vorbestellten Handhelds wurden im Laufe der Zeit von 249 über 299 auf 330 Euro angepasst. Aufgrund der vielen Verzögerungen geriet das Projekt in eine finanzielle Schieflage. Deshalb können Vorbesteller ihr Pandora zu einem Premiumpreis von 440 Euro innerhalb von sieben Tagen erhalten. Damit sollen die Defizite ausgeglichen werden.

Die geplanten 8.000 Geräte der zweiten Produktionscharge können zum Preis von 440 Euro vorbestellt werden.

Fazit

Die von uns getesteten Betriebssysteme liefen auf dem Handheld größtenteils stabil. Die Standardfirmware des Open Pandora hatte in der von uns genutzten Vorabversion noch einige kleine Fehler. So verweigerte der E-Mail-Client Claws Mail seinen Dienst und bei Tastatureingaben kam es zeitweise zu starken Verzögerungen.

Als Retro-Spielehandheld ist das Pandora durchaus empfehlenswert. Die Vielzahl an Emulatoren lässt Erinnerungen der vergangenen Jahrzehnte wieder erwachen. Dank der Übertaktungsfunktion laufen sogar Playstationtitel wie Silent Hill oder OpenGL-Spiele wie Quake 3.

Wegen seiner offenen Struktur und der eingesetzten freien Software ist das Pandora aber auch ein gelungenes Spielzeug für Linux-Fans, Administratoren und Entwickler.

 Desktopsoftware auf dem Open Pandora

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Serenity 04. Jul 2011

du hast mich missverstand. nicht die firma, sondern die entwickler wurden komplett...

Der Kaiser! 03. Jul 2011

Was hab ich davon zu wissen wie die Produktion läuft? Bin ich Produzent?

MartinChristmann 01. Jul 2011

@SoniX: Ich bin auch der Meinung, dass 330 Euro der Preis ist. Ich verfolge das Projekt...

y.m.m.d. 30. Jun 2011

Es sei denn die Nachfrage bleibt/steigt während die Poduktion der Hardware oder...

DerJochen 29. Jun 2011

Das Switchblade wird wohl sicher noch dauern.



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