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Kino.to-Betreiber kontrollierten weitere Filmportale

Die Betreiber der abgeschalteten Webseite Kino.to haben mutmaßlich weitere Videostreamingplattformen betrieben. Die anderen Portale sollen movie2k.to und neu.to heißen. Zudem soll die Gruppe für die Inhalte auf Dateihostern verantwortlich sein.

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Filmangebot bei Kino.to vor der Schließung
Filmangebot bei Kino.to vor der Schließung (Bild: Kino.to)

Die Betreiber der abgeschalteten Webseite Kino.to sollen weitere Videostreamingplattformen betrieben haben, berichtet der Spiegel über Erkenntnisse der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft. So soll die Gruppe um den mutmaßlichen Gründer und Chef von Kino.to, Dirk B., auch hinter den Portalen movie2k.to und neu.to stecken. Zudem soll die Gruppe Dateihoster betrieben haben, auf denen die betreffenden Dateien gelagert waren.

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Die Beschuldigten sollen die "dauerhafte und umfassende Schädigung der Film- und Fernsehwirtschaft" angestrebt haben, zitiert der Spiegel aus Justizunterlagen. Zudem hätten die Betreiber der Portale damit "die öffentliche Ordnung nachhaltig gefährdet".

Als Hauptbeschuldigter gilt derzeit Dirk B., der einschlägig vorbestraft ist. Im Juni 2004 hatte ihn das Amtsgericht Leipzig zu 3.900 Euro Geldstrafe verurteilt. Er hatte auf seiner damaligen Seite "saugstube" mindestens 15 Hollywoodfilme illegal zum Download angeboten. Nach Gerichtsunterlagen umfasste Kino.to zuletzt mehr als eine Million Links auf "geschützte Filmwerke aus Film und Fernsehen". Monatlich sollen "etwa 131.000" neue Links dazugekommen sein.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft den Kino.to-Betreibern die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Geldwäsche und Steuerhinterziehung vor. Allein Dirk B. und seine 28-jährige Ehefrau sollen Einnahmen in mindestens einstelliger Millionenhöhe erhalten haben. Die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) wolle die Besucher von Kino.to nicht juristisch verfolgen, wenngleich der GVU-Geschäftsführer, Matthias Leonardy, die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Streaminginhalten für illegal hält.

Kino.to hatte sich selbst als Suchmaschine bezeichnet, mit der Nutzer im Netz nach Filmen suchen konnten.

Am 8. Juni 2011 hatte Sachsens Sonderermittlungseinheit INES deutschlandweit über 20 Wohnungen und Geschäftsräume der Betreiber und Rechenzentren durchsucht. Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen in Spanien und Frankreich. 13 Beschuldigte wurden festgenommen. Die Plattform Kino.to hatte etwa vier Millionen Nutzer täglich, so die Ermittler.



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Trockenobst 28. Jun 2011

Natürlich kann etwa kritisieren, dass es weder ein echtes Videoportal wie Hulu gibt, und...

samy 27. Jun 2011

Ich kritisiere auch den Kapitalismus in dem ich lange Finger im Supermarkt mache...

Maxiklin 27. Jun 2011

Sehe ich anders, die größten Vorbilder sollten normalerweise die Eltern und Lehrer sein...

Anonymer Nutzer 27. Jun 2011

movie2k.to oder .com sind längst ein Begriff und zwar für alle User die mal irgendwann...

yaxl3y 26. Jun 2011

Die Seite movie2k.to hat zum größten Teil auf dieselben Hoster wie kino.to verlinkt. Und...


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