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Wenig Erfolg: Google stellt Health und Powermeter ein

Google wird in den kommenden Monaten die Onlinekrankenakte Google Health und Powermeter, das Onlineüberwachungssystem für den Stromverbrauch, einstellen. Beide Programme hatten nicht den gewünschten Erfolg.
/ Werner Pluta
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Eingang der Google-Niederlassung in Zürich (Bild: Arnd Wiegmann/Reuters)
Eingang der Google-Niederlassung in Zürich Bild: Arnd Wiegmann/Reuters

Google beendet die Programme Google Health(öffnet im neuen Fenster) und Powermeter(öffnet im neuen Fenster) . Beide Programme hätten "sich nicht so durchgesetzt, wie wir es gerne gehabt hätten" , begründeten Aaron Brown und Bill Weihl, die beiden für die genannten Programme Zuständigen, den Schritt im Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster) .

Google Health ist eine Onlinekrankenakte , die vom Nutzer und von angeschlossenen medizinischen Institutionen gepflegt werden kann. Der Nutzer kann darin Gesundheitsinformationen wie Diagnosen, Laborwerte oder andere Daten verwalten.

Der Powermeter ist eine von Google.org entwickelte Webapplikation, mit deren Hilfe Nutzer ihren Stromverbrauch kontrollieren und eindämmen können. Einige Energieversorger hatten mit Google vereinbart , das System einzusetzen.

Beide Programme beruhten auf dem Konzept, dass Nutzer bessere Entscheidungen treffen könnten, wenn sie mehr und bessere Informationen haben – sei es in Bezug auf ihre Gesundheit oder ihren Stromverbrauch. Beide Programme seien als Idee zwar einflussreich gewesen, allerdings hätten sie in der Breite nicht die erhoffte Wirkung erzielt, schrieben die beiden Google-Mitarbeiter.

Google will die Onlinekrankenakte zum 1. Januar 2012 einstellen. Die Daten sollen noch ein Jahr lang, bis zum 1. Januar 2013, verfügbar sein. Das Aus der Stromsparsoftware kommt schon früher: Am 16. September 2011 wird Powermeter abgeschaltet.


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