• IT-Karriere:
  • Services:

Fukushima

Drohne musste auf Reaktorgebäude notlanden

Ein Flugroboter, der Messungen an einem Reaktorgebäude im beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima vorgenommen hat, musste am Freitagmorgen (Ortszeit) auf dem Dach des Gebäudes landen.

Artikel veröffentlicht am ,
Außer Kontrolle: Drohne T-Hawk musste notladen
Außer Kontrolle: Drohne T-Hawk musste notladen (Bild: Honeywell)

Im beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist es am Freitagmorgen (Ortszeit) zu einem Zwischenfall gekommen: Eine Drohne geriet außer Kontrolle und musste auf dem Dach des Reaktorgebäudes 2 notlanden.

Messungen am Reaktorgebäude 2

Stellenmarkt
  1. Upshift Media GmbH, Taunusstein bei Wiesbaden
  2. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg

Bei dem unbemannten Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) handelt es sich um eine T-Hawk des US-Mischkonzerns Honeywell. Der Flugroboter sollte Messungen über dem Dach des Reaktorgebäudes 2 durchführen, meldete der Kraftwerksbetreiber Tepco. Dabei geriet die Drohne offensichtlich außer Kontrolle und musste landen.

Das Atomkraftwerk war am 11. März 2011 von einem Tsunami, der auf ein Erdbeben folgte, schwer beschädigt worden. Vier von sechs Reaktoren wurden dabei schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das Reaktorgebäude 2 hat als einziges noch ein Dach. Die Dächer der anderen Gebäude wurden durch Explosionen zerstört.

Kein Feuer, kein Rauch

Wie Tepco im Laufe des Tages weiter mitteilte, hat die Notlandung keinen Schaden am Dach des Reaktorgebäudes verursacht. Über den Zustand der Drohne wurde nichts bekannt. Es seien aber weder Feuer noch Rauch zu sehen gewesen.

Die T-Hawk ist ein unbemannter Hubschrauber, dessen Rotor in der Mitte sitzt. Das UAV hat einen Durchmesser von etwa 50 Zentimetern und wiegt rund 8 Kilogramm. Damit gehört es in die Klasse der sogenannten Mikrodrohnen (Micro Aerial Vehicle, MAV). Das US-Militär setzt den Flugroboter häufig zur Aufklärung ein.

Luftbilder

Die T-Hawk war einer der ersten Roboter, die in Fukushima zum Einsatz gekommen sind. Das UAV hat Luftaufnahmen des Atomkraftwerks gemacht. Anders als ein bemannter Helikopter, kann sich das UAV gefahrlos länger im Bereich der strahlenden Gebäude aufhalten.

Neben der T-Hawk werden in der verstrahlten Anlage verschiedene robotische Bagger zur Trümmerbeseitigung eingesetzt. Andere Roboter fahren in die schwer beschädigten Reaktorgebäude und liefern Bilder oder messen die Strahlenbelastung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. SanDisk Ultra 512GB MicroSDXC Speicherkarte + SD-Adapter für 72,99€, Western Digital 10...

fuzzy 26. Jun 2011

Zweifelsohne. Es ist dann doch ein kleiner Unterschied, ob man im Staub rumfährt oder...

Baron Münchhausen. 26. Jun 2011

Heute morgen ist nahe Tokyo eine japanische Drohne abgestürtzt. Laut der Information des...

theWhip 24. Jun 2011

;)


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer Remastered - Test

Nach Desastern wie Warcraft 3: Reforged ist die gelungene Remastered-Version von C&C eine echte Erfrischung.

Command and Conquer Remastered - Test Video aufrufen
IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. ITDZ Glasfaserausbau für Berliner Schulen nicht mal beauftragt
  2. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  3. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


    Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
    Coronavirus und Karaoke
    Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

    Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
    Ein Bericht von Felix Lill

    1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
    2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
    3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

      •  /