Kino.to

Haftentlassung nach Geständnis

Da er die Ermittlungen nachhaltig unterstützt hat, wurde ein Beschuldigter im Fall Kino.to aus der Haft entlassen. Auch Angaben zu mutmaßlichen Mittätern sollen von dem Beschuldigten gemacht worden sein.

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Aktuelle Filme bei Kino.to vor der Schließung
Aktuelle Filme bei Kino.to vor der Schließung (Bild: Kino.to)

Nach einem umfassenden Geständnis ist einer der mutmaßlichen Betreiber des Portals Kino.to aus der Haft entlassen worden. Dies bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegenüber Heise Online. Der Beschuldigte soll glaubhafte Angaben zu den ihm vorgeworfenen Taten und anderen Verdächtigen gemacht haben. Nach der Freilassung sollen noch elf Beschuldigte in Untersuchungshaft sitzen.

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Das gilt nicht für das Ehepaar, das die Betreiber von Kino.to verraten haben soll. Das behauptet jedenfalls Gulli.com unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Das Paar soll sich nach internen Querelen im Team des Streamingportals an die Behörden gewandt haben und weiterhin auf freiem Fuß sein.

Der Bericht beschreibt das auch von den Ermittlern sogenannte "System kino.to", hinter dem sich mehrere Webseiten mit Links zu Streamhostern befunden haben sollen. Alle diese Angebote kooperierten und sollen zum Teil von denselben Personen betrieben worden sein.

Die Strafverfolger werfen den Beschuldigten deshalb nicht nur gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen vor, sondern auch die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Bei einem Leipziger, der als Kopf von Kino.to angesehen wird, beschlagnahmten Fahnder in der vergangenen Woche rund 2,5 Millionen Euro sowie drei Luxusautos.

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Am 8. Juni 2011 hatte Sachsens Sonderermittlungseinheit INES deutschlandweit über 20 Wohnungen und Geschäftsräume der Betreiber und Rechenzentren durchsucht. Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen in Spanien und Frankreich. 13 Beschuldigte wurden festgenommen. Die Plattform Kino.to hatte etwa vier Millionen Nutzer täglich, so die Ermittler.

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