Sammelklage PSN Hack

Sony-Daten hui, Kundendaten pfui

Für den Schutz von Unternehmensdaten hat Sony investiert, in der für Kundendaten zuständigen Abteilung wurde vor dem PSN-Hack massiv gespart - das wirft eine US-Sammelklage dem Konzern vor. Der steht in einem anderen Rechtsstreit angeblich kurz davor, den deutschen Hacker "Graf_Chokolo" ins Gefängnis zu schicken.

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Logo Playstation Network
Logo Playstation Network (Bild: Sony)

Die Rechtsabteilung von Sony ist derzeit gut ausgelastet: In den USA muss sich das Unternehmen seit dem 20. Juni 2011 mit einer Sammelklage auseinandersetzen, die Kunden des Playstation Network (PSN) vor einem Gericht in San Diego eingereicht haben. Einer der Vorwürfe: Während Sony hohe Summen für den Schutz seiner Unternehmensdaten investiert habe, sei es in der Abteilung, die für die persönlichen Informationen der Kunden zuständig gewesen ist, sogar zu Stellenstreichungen gekommen - kurz vor den Angriffen und dem daraus folgenden Abschalten des PSN ab Ende April 2011.

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Für eigene Daten habe Sony "adäquate Firewalls, Sperren für IP-Adressen und aktuelle Software" installiert, es aber "rücksichtslos abgelehnt, angemessenen Schutz für die persönlichen Informationen seiner Kunden einzurichten." Beispielsweise soll im Network Operations Center eine hohe Anzahl von Beschäftigten entlassen worden sein. Und das, so die Klageschrift unter Verweis auf namentlich nicht genannte Zeugen, obwohl es frühzeitig eine ganze Reihe von Hinweisen auf Sicherheitslücken gegeben habe.

In einem weiteren Rechtsstreit stehen die Anwälte von Sony angeblich kurz davor, den deutschen "Graf_Chokolo" (Interview) ins Gefängnis zu schicken. Jedenfalls schreibt der Hacker, dass seine finanziellen Mittel aufgebraucht sind und er sich nicht weiter ausreichenden rechtlichen Beistand zur Verteidigung leisten kann. Auf seiner Webseite bittet er um Spenden.

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