Team Fortress 2: Die Kugeln fliegen jetzt kostenlos

Das ursprünglich 2007 im Rahmen des Orange-Box-Pakets veröffentlichte Team Fortress 2 nutzt Valve immer wieder mal für Experimente wie den zwischenzeitlich eingeführten Itemshop. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter: Ab sofort entfallen die Anschaffungskosten für den Multiplayershooter, stattdessen kommt das Geschäftsmodell Free-to-play zum Einsatz. Erst Mitte Juni hatte Valve bekanntgegeben , mit seinem Onlineshop Steam auch das "Grundsätzlich kostenlos"-Prinzip technisch und logistisch zu unterstützen.
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Wer sich Team Fortress 2 schon gekauft hat, es sich jetzt noch zulegt – die Orange Box kostet im Handel weiterhin rund 20 Euro – oder bereits im Itemshop eingekauft hat, bekommt von Valve einen Premium-Account. Der unterscheidet sich laut Hersteller-FAQ(öffnet im neuen Fenster) vom Free-Account dadurch, dass er im Inventar Platz für 300 statt 50 Gegenstände bietet. Außerdem haben Premium-Kunden neben dem Zugriff auf Standardobjekte auch die Möglichkeit, seltene und kosmetische Gegenstände zu verwenden. Weitere kleine Unterschiede gibt es beim Crafting, beim Ingame-Handel und bei den Möglichkeiten, anderen etwas zu schenken. Spielerisch soll es sonst keine Unterschiede geben. Einsteiger sollen, bevor sie sich in Gefechte mit anderen wagen, in einem Tutorial und in Maps mit computergesteuerten Gegnern die Grundzüge von Team Fortress 2 lernen können. Gleichzeitig mit der Umstellung hat Valve das umfangreiche "Über-Update" mit zahlreichen Neuerungen und Änderungen(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.
Die Finanzierung des Titels soll ausschließlich über den Itemshop erfolgen, an Werbung oder anderen Möglichkeiten hat Valve nach eigenen Angaben derzeit kein Interesse. Dass viele Spieler künftig vollständig kostenlos antreten, ist angeblich kein Problem – schließlich brauche man eine große Community. Zu Gerüchten, dass das auch in der Entwicklung befindliche Dota 2 als Free-to-play-Spiel erscheint, hat Valve sich nicht geäußert.



