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Erfolglos: Elektroautohersteller Think Global meldet Insolvenz an

Weil unter anderem das US-Geschäft nicht wie gewünscht angelaufen ist, hat das norwegische Unternehmen Think Global Insolvenz angemeldet. Think Global baut den Elektrokleinwagen Think City.
/ Werner Pluta
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Nicht der gewünschte Erfolg: Elektrokleinwagen Think City (Bild: Think Global)
Nicht der gewünschte Erfolg: Elektrokleinwagen Think City Bild: Think Global

Der norwegische Elektroautohersteller Think Global(öffnet im neuen Fenster) hat Insolvenz angemeldet. Das berichtet die britische Wirtschaftszeitung Financial Times(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen sah sich zu dem Schritt gezwungen, weil die Suche nach neuen Investoren gescheitert war.

Think baut den Think City(öffnet im neuen Fenster) , einen elektrisch betriebenen Kleinwagen für den Stadtverkehr für zwei Personen. Mit einem optionalen Rücksitz finden zwei weitere Passagiere in dem Auto Platz. Dann ist jedoch kein Platz mehr für Gepäck. Die Reichweite liegt bei rund 160 km.

2010 hatte Think Global in Elkhart im US-Bundesstaat Indiana eine Fabrik eröffnet und angefangen, Elektroautos auch in den USA zu bauen. Der Erfolg sei jedoch ausgeblieben, berichtet die lokale Tageszeitung Indianapolis Business Journal(öffnet im neuen Fenster) .

Im vergangenen Monat hatte sich der US-Akkuhersteller Ener1 besorgt über die Zukunft des Elektroautoherstellers geäußert. Ener1 gehört ein Drittel von Think Global und liefert die Akkus für den Think City.


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