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Wenn das Tablet aus der Tastatur fällt

Der Haltemechanismus ist problematisch und hat den Namen kaum verdient. Das Tablet wird nämlich einfach nur oben aufgesteckt, was erhebliche Nachteile hat, sobald der Anwender unterwegs oder zu Hause in einer bequemen Sitzposition das Tablet mit der Tastatur benutzen will. Bei typischer Nutzung in einem Zug fällt die Tastatur-Tablet-Kombination häufig nach hinten, sobald der Sitz höher ist als die Beine des Benutzers lang sind. Das Tablet gibt dann dem Gefälle nach, kippt, und mangels Haltemechanismus fällt es sogar auseinander. Das Kippproblem kennen wir schon von dem von uns getesteten Convertible Aspire 1825PTZ. Beim Convertible war der schwere Akku hinten ohne Gegengewicht für die fehlende Balance verantwortlich, beim Iconia Tab W500 ist es das schwere Tablet. Auch hier fehlt ein Gegengewicht.

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In einer Liegeposition auf dem Sofa, also wenn die Beinhöhe vom Körper aus gesehen steigt, lässt sich das Iconia nicht nutzen. Das Tablet kippt in Richtung Anwender aus dem Tastaturdock und löst sich nach vorne heraus. Hier sind zwei fehlende Verankerungen das Problem. Einerseits ist das Tablet nur aufgesteckt und andererseits wird auch der Winkel, in dem das Display zum Anwender steht, nicht fest gehalten.

  • Sieht aus wie ein Netbook. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Auf der Rückseite fällt höchstens auf, dass das Gelenk fehlt, ...
  • ... denn der Deckel ist ein Windows-Tablet.
  • Der Bildschirm ist kapazitiv und blickwinkelstabil.
  • Neben zwei Magneten ist dieser Haken für das Zusammenhalten des W500 zuständig.
  • W500 im zusammengeklappten Zustand
  • Der Dockmechanismus wird elegant versteckt.
  • Es handelt sich um einen normalen USB-Stecker und zwei seitliche Führungsstifte.
  • Das Einstecken ist einfach.
  • Leider gibt es keinen Haltemechanismus.
  • Eingedockt - die Tastatur bietet eine Netzwerkschnittstelle, ...
  • ... aber keinen Stromanschluss, ...
  • ... denn der befindet sich am Tablet.
  • Dockmechanismus
  • Iconia Tablet W500
  • Schwer zu erkennen, aber die beiden USB-Anschlüsse wurden unterschiedlich eingebaut.
  • Ein dünnes Tablet ist das W500 nicht. Für lange Laufzeiten braucht Acers Gerät einen dicken Akku.
Eingedockt - die Tastatur bietet eine Netzwerkschnittstelle, ...

Vorsichtig muss der Anwender auch beim Abstellen auf waagerechten, aber weichen Oberflächen sein. Wird das Tablet auf einem Bett oder einer Couch abgestellt, drückt die 1,6-Kilo-Kombination unweigerlich auf die Fläche und sorgt damit für eine Schieflage, die das Umkippen durch weitere Erschütterungen begünstigt.

Auch wer das Tablet unterwegs zusammenklappt, erlebt manche Überraschung. Es gibt zwar eine Verankerung, die die Magneten unterstützt, die eigentlich die Tastatur und das Tablet übereinanderhalten. Allerdings nur auf einer Seite, mit dem Resultat, dass die Kombination in der Tasche mitunter verrutscht, was uns beim Transport auch passiert ist.

Damit unterscheidet sich Acers Dockmechanismus von der sehr stabilen Variante des Android-Geräts von Asus, dem von uns ebenfalls getesteten Eee Pad Transformer. Asus' Konstruktion ist bei weitem besser, allerdings muss Asus dank stromsparender Hardware auch nicht so einen dicken Akku im Display verbauen, um vernünftige Akkulaufzeiten zu erreichen, sondern verbaut einen Akku in der Tastatur, der zugleich als stabilisierendes Gegengewicht wirkt.

 Acer Iconia W500 im Test: Windows-Tablet mit Wackeldock und AMDs C-50Ausstattung 
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Bankai 27. Jun 2011

Quaaak Quaaak Quaaak... Mehr kann man zu deinem Beitrag nicht sagen, Sorry, ist leider so.

rabatz 26. Jun 2011

Und es hat wahrscheinlich das 3 fache gekostet!?! Mir wär es die 600 Euro für dieses...

tomatende2001 24. Jun 2011

Ich bin mit meinem Asus EP 121 und ExoPC auch bestens zufrieden. Was soll immer die...


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