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Street View: Polizei in Bangalore stoppt Googles Fotoautos

Google hat seine Fotofahrzeuge in der südindischen Stadt Bangalore gestoppt. Die örtliche Polizei hatte dazu aufgefordert. Der Grund ist unklar.
/ Werner Pluta
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Straße in Bangalore: Polizei stoppt Googles Fotofahrzeuge (Bild: Jagadeesh N.V/Reuters)
Straße in Bangalore: Polizei stoppt Googles Fotofahrzeuge Bild: Jagadeesh N.V/Reuters

Google hat seine Fotofahrzeuge in Bangalore gestoppt, berichtet die Tageszeitung Times of India(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen entsprach damit einer Aufforderung der Polizei in der südindischen Stadt.

Google habe ein entsprechendes Schreiben vom örtlichen Polizeichef erhalten, bestätigte eine Unternehmenssprecherin. Die Anfrage werde derzeit geprüft. Die Fotofahrten seien erst einmal gestoppt. Google hatte im vergangenen Monat damit angefangen, die Straßen von Bangalore für das Angebot Street View zu fotografieren.

Grund unklar

Unklar ist, warum die Polizei Einspruch gegen Street View eingelegt hat. Die Times of India zitiert Quellen, nach denen es rechtliche Gründe waren. Es gebe Einschränkungen für Ausländer und ausländische Unternehmen, was das Fotografieren angehe. Google will aber eine Fotoerlaubnis bei der Polizei eingeholt haben.

Der BBC(öffnet im neuen Fenster) hat die Polizei die Fotofahrten aus Sicherheitsbedenken gestoppt. In Bangalore seien verschiedene wichtige Institutionen ansässig, etwa die Raumfahrtbehörde Indian Space Research Organisation (ISRO) oder das staatliche Luft- und Raumfahrtunternehmen Hindustan Aeronautics. Deshalb sei die Stadt ein mögliches Ziel von Terroristen, sagte ein hochrangiger Polizist dem britischen Rundfunksender. Die Polizei in Bangalore hat nach seinen Angaben Google aufgefordert, eine Genehmigung bei der Regierung einzuholen.

Street View hat in vielen Ländern Proteste hervorgerufen.


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