Video2k.tv

Filmindustrie jagt Nachfolger von Kino.to

Die sogenannte Antipiraterie-Organisation GVU ist auf einen Nachfolger von Kino.to aufmerksam geworden und hat die Staatsanwaltschaft informiert. Video2k.tv soll von früheren Kino.to-Beschäftigten betrieben werden.

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Screenshot von Video2k.tv
Screenshot von Video2k.tv (Bild: Video2k.tv)

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat gegenüber Golem.de angekündigt, gegen die neue Videostreamingplattform Video2k.tv vorzugehen. "Wir haben die Seite Video2k.tv gesehen und die Generalstaatsanwaltschaft informiert. Wir haben das auf dem Schirm. Ob die Aussagen von Gulli.com stimmen, konnten wir bisher nicht verifizieren", sagte eine Sprecherin. Laut einem Bericht des Magazins Gulli.com sollen frühere Betreiber von Kino.to und des Filehosters Duckload für Video2k.tv verantwortlich sein.

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Gulli.com hatte berichtet, dass Kino.to-Betreiber, die sich nicht in Haft befänden, zum Team von Video2k.tv gehörten. Diese würden mit der neuen Plattform den "Kampf gegen die Content-Industrie" weiterführen. Um zu verhindern, dass die Ermittler der Staatsanwaltschaft die Domain erneut beschlagnahmten, seien bei fünf verschiedenen Domain-Registraren über 50 Domains geschaltet worden. Die Daten seien zudem auf drei Serverstandorten gespiegelt.

Die Plattform Video2k.tv zeigt aktuelle Kinofilme wie Green Lantern, Super 8, Kung Fu Panda 2 oder Source Code kostenlos in niedriger Auflösung. Der Premiumzugang, der Filmangebote in einer höheren Auflösung verspricht, kostet 9,99 Euro für 30 Tage. Das Jahrespaket ist für 59,99 Euro erhältlich. Bezahlt werden kann unter anderem mit Paypal, Mastercard oder Visa.

Die Piratenpartei hatte kurz nach dem Vorgehen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen das Filmportal Kino.to erklärt, dass solche Aktionen vollkommen sinnlos seien. "Schon bald werden andere kommen und die Lücke füllen", sagte Andreas Popp, Urheberrechtsexperte und Exbundesvorstand der netzpolitischen Partei.

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