HTML5-Bibliothek

Erste Beta von jQuery Mobile erschienen

Die erste Betaversion von jQuery Mobile bietet zahlreiche Neuerungen und unterstützt nun auch Geräte mit Blackberry 5 und Opera Mini. Lediglich die Unterstützung für Symbian S60 steht noch aus, soll aber in der Beta 2 in einem Monat folgen.

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HTML5-Bibliothek: Erste Beta von jQuery Mobile erschienen
(Bild: jQuery Mobile)

Die HTML5-Bibliothek jQuery Mobile setzt auf jQuery auf und stellt Funktionen zur Entwicklung mobiler Websites und Webapps zur Verfügung. Dabei zielen die Macher von jQuery Mobile darauf ab, eine möglichst große Zahl von Plattformen und Geräten zu unterstützen, nicht nur High-End-Smartphones.

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In der Beta 1 setzt jQuery Mobile die jQuery-Bibliothek in der Version 1.6 voraus, die noch in der Entwicklung steckt. Zugleich wird die Zahl der unterstützten Plattformen Blackberry 5 und Opera Mini erweitert. Meego soll nach Nokias Strategiewechsel voraussichtlich nicht mehr unterstützt werden, so dass nur noch Symbian S60 fehlt, um das einst ausgegebene Ziel zu erreichen. Dies soll bereits in etwa einem Monat in der Beta 2 der Fall sein.

Die Plattformunterstützung gliedert jQuery Mobile in drei Klassen: A, B und C. Geräte der Klasse A werden voll unterstützt, dazu zählen derzeit Geräte mit Apples iOS 3.2 bis 5.0 beta, Android 2.1 bis 2.3, Windows Phone 7, Blackberry 6.0. Blackberry Playbook, Palm WebOS 1.4 bis 2.0, Firefox Mobile, Opera Mobile 11.0, Kindle 3, Chrome Desktop 11 bis 13, Firefox Desktop 3.6 bis 4.0, Internet Explorer 7 bis 9 und Opera Desktop 10 und 11.

In die Klasse B fallen derzeit die Systeme Blackberry 5.0, Opera Mini 5.0 und 6.0 sowie Windows Phone 6.5. Hier muss auf Ajax-Funktionen zur Navigation verzichtet werden. Die Klasse C erhält nur eine rudimentäre Unterstützung, da die Plattformen die erweiterten Funktionen nicht unterstützen. Dazu zählen Blackberry 4.x und ältere Smartphone-Plattformen einschließlich aller Geräte, die keine Media-Query unterstützen.

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Offiziell nicht unterstützt werden derzeit Meego, Samsung Bada und Palm WebOS 3.0 sowie Nokia S60, was sich aber mit der Beta 2 ändern soll. Je nach Testergebnissen soll S60 in die Klasse A oder B fallen. Bei WebOS 3.0 warten die Entwickler von jQuery Mobile noch auf Testgeräte, grundsätzlich funktionieren sollte jQuery Mobile hier. Ähnliches gilt auch für Bada, hier mangelt es ebenfalls an einer Testumgebung.

Verbesserte Page Transitions

Viel Arbeit stecken die Entwickler in die Verbesserung der Page Transitions, für sanfte Übergänge bei der Navigation durch Seiten. Die größten Probleme bereitet hier das konsistente Verstecken der URL-Zeile und das Scrollen an die korrekte Seitenposition. Die Beta 1 soll nun die URL-Zeile unter iOS und Android zuverlässig verstecken, was wiederholtes Neuzeichnen verhindert und so die Animation flüssiger macht.

Navigation überarbeitet

Grundlegend überarbeitet wurde die Ajax-Navigation, die nun in separate interne Funktionen ausgegliedert wurde. Das soll den Code besser erweiterbar machen. Darüber hinaus wurden die Page Transitions aus den gleichen Gründen von der Ajax-Navigation getrennt.

Kein automatischer Back-Button

Von der Idee, automatisch einen Zurück-Knopf in alle Webseiten einzufügen, haben sich die jQuery-Mobile-Entwickler verabschiedet. Da die meisten Telefone einen solchen Back-Button bieten, sei dieser in den meisten Fällen überflüssig. Wer will, kann die Funktion aber noch immer aktivieren.

Die Beta 1 von jQuery Mobile steht ab sofort unter jquerymobile.com zum Download bereit. Ein Blogeintrag gibt eine detaillierte Übersicht über die Veränderungen.

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