Google: Chrome Frame ohne Adminrechte

Mit der im September 2009 erstmals vorgestellten Software Chrome Frame will Google Microsofts Browser Internet Explorer fit für HTML5 machen. Dazu wird die Browserengine von Chrome in den Internet Explorer (IE) eingebettet und Webseiten die Möglichkeit gegeben, das Rendering mit Chrome im IE zu erzwingen, sofern Chrome Frame installiert ist. Unternehmen können so eine moderne Browserengine verwenden, ohne Gefahr zu laufen, dass alte Webapplikationen nicht mehr laufen.
Um Chrome Frame zu installieren, war es aber bislang notwendig, über Administratorrechte unter Windows zu verfügen, so dass normale Nutzer die Software nicht installieren konnten. Das ändert sich mit der nun veröffentlichten Version von Chrome Frame. Dabei wird Chrome Frame über einen Helferprozess beim Start in den Internet Explorer geladen, der kaum Systemressourcen benötigt.
Die Non-Admin-Version von Chrome Frame steht derzeit in einer Entwicklerversion zum Testen bereit und kann über den Developer-Channel von Chrome Frame heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster) . In Kürze soll sie auch über den stabilen Channel verfügbar sein, kündigt Google an(öffnet im neuen Fenster) .



