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Webanalyse: Piwik 1.5 kommt ohne Flash aus

Die freie Webanalyse-Software Piwik ist in der Version 1.5 erschienen und bietet einige größere Neuerungen. Dazu zählen Analysefunktionen für E-Commerce-Anbieter und der Verzicht auf Flash.
/ Jens Ihlenfeld
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Bild: Piwik

Piwik 1.5 kommt ohne Flash aus und setzt stattdessen auf Javascript und Canvas, um Diagramme darzustellen(öffnet im neuen Fenster) . Dabei kommt die Bibliothek jqplot(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz.

Ebenfalls neu sind Analysefunktionen für E-Commerce-Anbieter. Damit lassen sich sogenannte Ziele wie Transaktionen und generierte Leads tracken. In Piwik 1.5 ist die Funktion noch deaktiviert, in späteren Versionen soll sie aber standardmäßig freigeschaltet werden. Wie sich die E-Commerce-Analytics nutzen lassen, erläutert die Piwik-Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) .

Für mehr Flexibilität sollen sogenannte Custom-Variablen(öffnet im neuen Fenster) sorgen. Damit lassen sich bis zu fünf zusätzliche, beliebige Schlüsselwertpaare zu jedem Visit und zu jeder Pageimpression speichern. Darüber hinaus lassen sich künftig eigene Logos in die Piwik-Seiten einbinden und IP-Adressen in den Datenschutzeinstellungen anonymisieren.

Bereits in der vergangenen Woche veröffentlichten die Piwik-Macher die Ergebnisse ihrer Nutzerumfrage, in der es auch um die Frage ging, wie groß die Websites sind, die Piwik einsetzen. Das Ergebnis geben die Piwik-Macher nur sehr vage an(öffnet im neuen Fenster) : 50 Prozent der Sites, die Piwik nutzen, hätten zwischen 1.000 und 100.000 Visits pro Monat. Das deutet an, dass die Software auf trafficstarken Websites bislang kaum bis gar nicht genutzt wird.

Piwik 1.5 steht ab sofort unter piwik.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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