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Beschlagnahmtes Geld in Spanien
Beschlagnahmtes Geld in Spanien (Bild: Andrea Comas/Reuters)

Beschlagnahmt

Kino.to-Betreiber hortet Euro-Millionen und Luxusautos

Beschlagnahmtes Geld in Spanien
Beschlagnahmtes Geld in Spanien (Bild: Andrea Comas/Reuters)

Der Chef der Betreiber von Kino.to soll sich über die Plattform ein Luxusleben finanziert haben. "Der war kein Robin Hood", sagte ein Fahnder.

Fahnder haben bei dem Betreiber der Plattform Kino.to 2,5 Millionen Euro beschlagnahmt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Das Geld sei auf Konten des Hauptbeschuldigten Dirk B. aus Leipzig in Spanien gefunden worden. B. habe zudem drei Luxusautos und hochwertige IT-Ausrüstung besessen, was ebenfalls sichergestellt wurde.

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Bei einem weiteren Kino.to-Mitarbeiter wurden 200.000 Euro auf einem Konto beschlagnahmt.

"Der war kein Robin Hood, der Daten einfach im Netz verteilte", sagte ein Fahnder dem Magazin über Dirk B. "Der hat einen Riesenreibach gemacht." B., der der Kopf der Gruppe sein soll, schweigt bislang zu den Vorwürfen. Andere Beschuldigte sollen Teilgeständnisse geliefert haben.

Ein hochkriminelles System

Wolfgang Klein, Oberstaatsanwalt in Dresden, wiederholte gegenüber dem Focus seine Ansicht, dass Kino.to nicht nur Links zu illegalen Streamingangeboten bereitgestellt habe. Bei der Plattform habe es sich um ein "hochkriminelles, profitorientiertes System" gehandelt, dessen Führung alles sehr genau organisiert habe "vom illegalen Beschaffen der Filme über das Aufladen der Hoster, die man zum Teil selbst betrieben hat, bis zur Bereitstellung der Links auf ihrer Internetseite".

Die Dresdner Ermittler hätten mit der Staatsanwaltschaft München zusammengearbeitet, wo seit Dezember 2009 ein Verfahren gegen Kino.to lief. Dies war auf Betreiben eines Filmproduzenten und -verleihers aus Bayern aufgenommen worden.

Kino.to hatte sich selbst als Suchmaschine bezeichnet, mit der Nutzer im Netz nach Filmen suchen konnten.

Am 8. Juni 2011 hatte Sachsens Sonderermittlungseinheit INES deutschlandweit über 20 Wohnungen und Geschäftsräume der Betreiber und Rechenzentren durchsucht. Zeitgleich erfolgten Durchsuchungen in Spanien und Frankreich. 13 Beschuldigte wurden festgenommen. Die Plattform Kino.to hatte etwa vier Millionen Nutzer täglich, so die Ermittler.


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Siara 14. Nov 2011

Ich finde, dass es eigentlich einen ganz guten Service war..wenn man beachtet, das man im...

Anonymouse 24. Jun 2011

Das war ne Frage. Das liest sich eben so, als ob du dieses T-Home Entertain haben...

spanther 24. Jun 2011

Ich legitimiere überhaupt nichts. Ich sage nur, es findet statt. Desto ärmer die...

spanther 23. Jun 2011

Richtig. Warum sollte er auch Samariter sein und die ganze Infrastruktur umsonst...

spanther 23. Jun 2011

Na, so lange sie es nicht versuchen, können sie es nicht wissen, oder? Ja natürlich...


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