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Sega-Werbetafel in Tokio
Sega-Werbetafel in Tokio (Bild: Reuters/Kim Kyung Hoon)

1,3 Millionen Kundendaten

Sega Pass Online Network gehackt

Sega-Werbetafel in Tokio
Sega-Werbetafel in Tokio (Bild: Reuters/Kim Kyung Hoon)

Nach Sony und Nintendo ist jetzt auch das Sega Pass Online Network kompromittiert worden. Die persönlichen Kundendaten sollen sich in der Hand der Angreifer befinden. Bezahldaten sollen nicht betroffen sein.

Das Sega Pass Online Network ist gehackt worden. Wie der japanische Spielehersteller bekanntgab, erbeuteten die Angreifer die Daten von 1,3 Millionen Kunden, darunter Namen, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und ein verschlüsseltes Passwort. Kreditkartendaten sollen nicht betroffen sein. Sega Pass wurde abgeschaltet.

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"Es tut uns sehr leid, dass wir unseren Kunden Probleme bereitet haben. Wir arbeiten daran, unsere Sicherheit zu verstärken", sagte Sega-Sprecherin Yoko Nagasawa. Die Nutzer der Website seien meist aus Europa und Nordamerika. Es sei unklar, wann die Firma Sega Pass wieder starten würde. Betreiber des Sega Pass Online Network ist Sega Europe mit Hauptsitz in London.

Die Kunden wurden bereits am Freitag per E-Mail über den Angriff informiert. "Bitte beachten Sie, dass keine persönlichen Bezahldaten bei Sega gespeichert wurden, weil wir einen externen Paymentanbieter verwenden. Das bedeutet, Ihre Zahlungsdaten sind durch diesen Einbruch nicht in Gefahr", erklärte das Unternehmen. Alle Zugangspasswörter seien zurückgesetzt worden.

Das Spielenetzwerk sei schon am 16. Juni 2011 abgeschaltet worden, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei.

Seit April 2011 fanden Angriffe auf verschiedene Webseiten des Sony-Konzerns statt. Eingeleitet wurde die Hackserie mit der Attacke auf das Sony Playstation Network (PSN), des verbundenen Qriocity-Musikdienstes und von Sony Online Entertainment.

Die Hackergruppe Lulzsec soll zudem Nintendo angegriffen und den Server einer US-Tochter des Unternehmens gehackt haben. Bei dem Angriff vor einigen Wochen sollen aber weder Daten von Kunden noch des Unternehmens gestohlen worden sein. Lulzsec hat sich per Twitter zu dem Hack bekannt.


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DiDiDo 20. Jun 2011

Naja Steamaccs denke ich würden schwer werden oder gibt es schon neues das Steamguard...

Charles... 20. Jun 2011

und keiner hat's gemerkt? Spricht nicht gerade für einen Erfolg des Services...

IrgendeinNutzer 20. Jun 2011

OK, Danke für den Hinweis ^^

likely 19. Jun 2011

und so entsteht ein unfreiwilliges Facebook ;-) Es wird wohl wieder Zeit, das wir alle...

Dalai-Lama 19. Jun 2011

Das diese Massen an Hacks schon die ganze Zeit vorgefallen sind, die Firmen und die...



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