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Kein Applaus für die Gema: Frank Briegmann, Chef von Universal Music Deutschland
Kein Applaus für die Gema: Frank Briegmann, Chef von Universal Music Deutschland (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Streitpunkt: Höhe der Lizenzzahlungen

Grund für das Patt zwischen Google und Gema sind offensichtlich sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Höhe der Lizenzzahlungen. Die Gema verlangt 0,1278 Euro als "Mindestvergütung je entgeltlich oder unentgeltlich genutztem Werk aus dem Gema-Repertoire mit einer Spieldauer bis zu fünf Minuten". Nach Ansicht von Branchenexperten belaufen sich die Werbeeinnahmen für 1.000 Abrufe auf 20 bis 25 Euro - was in einem gewissen Missverhältnis zur von der Gema geforderten Lizenzgebühr in Höhe von 127,80 Euro steht.

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Briegmann hält denn auch die Forderungen der Gema für überzogen. "Was an Preislisten von der Gema veröffentlicht wurde", sei "schlicht unrealistisch", sagt der Chef von Universal Music Deutschland.

Google ist nicht gesprächsbereit

Nach Ansicht der Gema ist Google der Schuldige. Beide Parteien hätten sich bisher nicht auf ein Modell geeinigt. Jetzt aber eskaliere der Youtube-Eigner die Situation, indem das Portal seit einigen Tagen "bei zahlreichen auf Youtube blockierten Videos den Text", der auf die Gema hinweise, einblende, schreibt Gema-Sprecherin Bettina Müller im Blog der Verwertungsgesellschaft. Dabei seien doch "lediglich zwölf Werke von Gema-Autoren" Gegenstand der Klage, die die Gema 2010 gegen Google eingereicht habe.

Müller weist auch die Kritik zurück, die Gema stelle überhöhte Forderungen. Sie habe "einen marktüblichen einstelligen Betrag in die Verhandlungen eingebracht. Eine Stillschweigevereinbarung verhindert, dass weitere Vertragsinhalte und Verhandlungsdetails an die Öffentlichkeit kommuniziert werden können." Es würden jedoch immer wieder "ominöse 12 Cent pro Videostream kolportiert. Die Preisliste, auf die sich diese Behauptung bezieht, ist der Gema nicht bekannt." Tatsächlich nennt die Gema selbst diesen Preis in einem Informationsschreiben, das sich an "Anbieter (Content Provider) von Musik-on-Demand- oder Musikvideo-on-Demand-Portalen" richtet.

Angesichts der verfahrenen Situation ist es kaum wahrscheinlich, dass der Hinweis, dass ein bestimmtes Musikvideo von deutschen Nutzern nicht angeschaut werden darf, in absehbarer Zeit verschwindet.

 Wegen Youtube: Musikbosse kritisieren die Gema

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BerlinBoy90 20. Jun 2011

die leute leben sowas von in der vergangenheit. in den usa ist die mi einen schritt...

Freitagsschreib... 20. Jun 2011

Das Problem ist, dass Du es nicht einmal für einen einzigen Tag schaffst, etwa ganz...

Freitagsschreib... 20. Jun 2011

Ich unterschreibe vor allem die Aussage, dass die GEMA noch nicht im digitalen Zeitalter...

Realist_X 20. Jun 2011

Und zwar mit Recht!

Keridalspidialose 19. Jun 2011

Der Loddahr Maddäus ist Chef von Universal Music Deutschland?




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