• IT-Karriere:
  • Services:

Mixed Scripting

Chrome 14 soll sichere Inhalte sicher machen

Google hat eine erste Entwicklerversion (Developer-Channel) von Chrome 14 veröffentlicht und eine weitreichende Änderung im Verhalten des Browsers angekündigt. Sie soll dafür sorgen, dass verschlüsselte Inhalte wirklich sicher sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Mixed Scripting: Chrome 14 soll sichere Inhalte sicher machen
(Bild: Google)

Mit Chrome 14 unterbindet Google sogenanntes "Mixed Scripting", das auftritt, wenn eine über HTTPS geladene Webseite Skripte, CSS-Dateien oder Plugin-Ressourcen aus unsicheren Quellen nachlädt. Die Mischung aus sicheren und unsicheren Inhalten birgt laut Google das Risiko eines Man-in-the-Middle-Angriffs. Nach Ansicht von Google ist Mixed Scripting auch nicht besser als die komplett unverschlüsselte Übertragung.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Kommunix GmbH, Unna

Nicht ganz so kritisch ist es Google zufolge, wenn in eine sichere Webseite eingebettete Bilder, iFrames oder Schriften unverschlüsselt geladen werden. Das Angriffsmuster ist das gleiche, nur lässt sich auf diesem Weg lediglich das Aussehen der Webseite beeinflussen.

Zwar warnen Browser seit geraumer Zeit, wenn unsichere Inhalte in sichere Seiten eingebettet sind, Chrome 14 soll nun unverschlüsselt geladene Scripte, CSS- und Plugin-Ressourcen in sicheren Seiten standardmäßig blockieren. Der Browser informiert nur darüber, dass Inhalte blockiert wurden, und erlaubt es dem Nutzer, diese durch ein Neuladen der Seite anzuzeigen. Langfristig will Google aber auch dies unterbinden, denn es habe sich gezeigt, dass Nutzer die Warnungen, ganz gleich wie drastisch formuliert, oft ignorieren.

Derzeit gibt es keine Pläne, auch aus unsicheren Quellen geladene Bilder, iFrames und Fonts zu blockieren.

Für Websitebetreiber kann die geplante Änderung zu Problemen führen, so dass sie ihre Webseiten anpassen müssen. In einem Blogeintrag gibt Google Tipps, wie sich solche Probleme schon heute entdecken lassen. Die gestern veröffentlichte Betaversion von Chrome 13 bietet bereits die Optionen "--no-running-insecure-content" und "--no-displaying-insecure-content", mit denen das Laden von unsicheren Inhalten in sicheren Seiten unterbunden werden kann. Chrome 14 soll dann eine gegensätzliche Option bieten: "--allow-running-insecure-content".

Chrome 14 steht über den Developer-Channel des Chromium-Projekts zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)

Manolo 19. Jun 2011

Doch das ist Marketing. Google versucht seit einiger Zeit Chrome zu pushen um...

Ry 18. Jun 2011

im FF nicht anders

GodsBoss 17. Jun 2011

Erbenszählerei: Die Methode funktioniert tatsächlich und es wissen auch die wenigsten...

GodsBoss 17. Jun 2011

Nein. Im Skript, das Webmaster für Google Analytics einbauen (welches dann den...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /