Abo
  • Services:

Lulzsec Lookup

Widget überprüft E-Mail-Adressen auf Kompromittierung

Mit einem Widget kann jeder schnell gucken, ob die eigenen Daten von Lulzsec veröffentlicht wurden. Dabei werden alle bisherigen Hacks der Cracker berücksichtigt - wie vertrauenswürdig das Widget selbst ist, ist aber noch ungewiss.

Artikel veröffentlicht am ,
Lulzsec Lookup gleicht E-Mail-Adressen mit Lulzsec-Listen ab.
Lulzsec Lookup gleicht E-Mail-Adressen mit Lulzsec-Listen ab. (Bild: Lulzsec Lookup/Golem.de)

"Has Lulzsec leaked your personal details?" - diese Frage soll das von Unbekannten entwickelte Widget Lulzsec Lookup beantworten, das sich auch in die eigene Webseite einbinden lässt. Es berücksichtigt dabei laut The Next Web alle bisher von Lulzsec veröffentlichten Listen mit persönlichen Daten, etwa aus den Hacks von Sony-Webseiten, von verschiedenen Foren von Spielewebseiten oder auch die gestern veröffentlichten - und vermutlich von Writerspace.com  und weiteren Lulzsec-Hacks stammenden - 62.000 E-Mail-Adressen mit zugehörigen Passwörtern. Damit soll das Widget sinnvoller sein als bisherige Dienste.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

Der Nutzer muss nur eine E-Mail-Adresse eingeben und bekommt dann alles angezeigt, was Lulzsec dazu veröffentlicht hat - beispielsweise Passwörter, Name, Adresse, Telefonnummer. Ist zu einer E-Mail-Adresse nichts zu finden, heißt es nur "Your details have NOT been leaked". Wer betroffen ist, sollte sofort seine Passwörter ändern und seine Accounts auf Betrugsversuche überprüfen. Ob er das Tool benutzen will, sollte jeder selbst abwägen - im schlimmsten Fall werden die E-Mail-Adressen gesammelt und weitergegeben. Eine Alternative, die vertrauenswürdiger ist und keine Daten sammelt, aber nur die etwa 62.000 Accountdaten berücksichtigt, bietet das IT-Blog Gizmodo.

Lulzsecs Angriffe richten sich nicht nur gegen Firmen, sondern auch gegen Privatpersonen. Auf dem Lulzsec-Twitter-Feed brüsten sich Sympathisanten beispielsweise damit, Zwist unter Paaren zu säen, Paypal-Accounts auszuräumen, in fremden Facebook- und Twitter-Accounts Beleidigungen zu posten und in Amazon-Accounts anderer einzudringen. Lulzsec ist damit in Hackerkreisen längst zum Ärgernis geworden - auch bei der Gruppierung Anonymous regt sich nach Informationen von Golem.de der Unmut.

Nachtrag vom 17. Juni 2011, 15:23 Uhr

Zu den Urhebern des Widgets ist nur wenig bekannt. Ein Leser namens "Zee" hatte The Next Web darauf hingewiesen, ist auch in deren Kommentaren zugegen und leitet Supportanfragen an die Entwickler weiter. In einem Beitrag von Zee heißt es: "Wir haben versprochen, nicht zu sagen, wer es entwickelt hat, aber können hundertprozentig versichern, dass es nicht Lulzsec war und dass kein E-Mail-Sammeln stattfindet."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€
  2. 519€
  3. (heute u. a. Dual DT 210 Plattenspieler 77,00€ statt 111,99€)
  4. (heute u. a. Beyerdynamic DTX 910 Kopfhörer, NZXT H700i Gehäuse, HP Notebook)

Double_A 20. Jun 2011

Ich nicht... Was willst du damit sagen? Dass die doch die Emails sammeln?...

ck (Golem.de) 17. Jun 2011

Die Adressen aus dem Leak von gestern haben bei mir in Stichproben funktioniert. Aber...

ape3344 17. Jun 2011

Das ist ein bisschen eine Zwickmüle. Wenn es LulzSec war, würden sie nicht sagen, dass...

Uschi12 17. Jun 2011

Das ich es auch nicht direkt verlinken will ein Hinweis: Der Link war in einem LulzSec...

kurtextrem 17. Jun 2011

Klar, wieso auch nicht?


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

    •  /