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Google: Chrome-13-Beta mit Instant Pages und Druckvorschau

Google hat eine Betaversion von Chrome 13 veröffentlicht. Der Browser unterstützt Googles neue Funktion Instant Pages, die die Seiten hinter einigen Suchergebnissen lädt, noch bevor der Nutzer sie anklickt.
/ Jens Ihlenfeld
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Bild: Google

Chrome 13 bietet einige neue Funktionen, Instant Pages ist nur eine davon. Dabei setzt Google auf Prefetching und das von Google selbst beim W3C eingereichte Page Visibility API(öffnet im neuen Fenster) . Letzteres ist aber nicht nur für Instant Pages interessant, es soll helfen, den Ressourcenverbrauch von Webseiten allgemein zu reduzieren.

Google zeigt Instant Pages
Google zeigt Instant Pages (01:23)

Das API ermöglicht es Webentwicklern abzufragen, ob die eigene Webseite im Browser überhaupt sichtbar ist und nicht in einem gerade nicht sichtbaren Tab angezeigt wird. Die Information kann dann verwendet werden, um beispielsweise eine Diaschau zu unterbrechen, die unnötige Berechnung von Animationen, die kein Nutzer sehen kann, zu unterlassen oder regelmäßige Serverabfragen zu reduzieren. Zudem ist darüber erkennbar, ob eine Seite nur per Prefetching vorgerendert und gar nicht angezeigt wird.

Verbesserte Omnibox

Die Omnibox, in der bei Chrome URLs und Suchanfragen eingegeben werden, hat Google überarbeitet. So werden bei der Eingabe nun auch Vorschläge unterbreitet, die nur zu einem Teil auf URLs und Seitentitel im Browserverlauf passen. Es reicht also, ein paar Zeichen einzugeben, die irgendwie in einer URL oder einem Seitentitel vorkommen.

Druckvorschau

Zudem hat sich Google einem der ältesten und am häufigsten geäußerten Feature-Wünsche angenommen und eine Druckvorschau in Chrome integriert. Eric Lake hatte Google bereits am 2. September 2008(öffnet im neuen Fenster) , noch vor Erscheinen von Chrome 1.0 , um eine entsprechende Funktion gebeten und argumentiert, nur so könne man erkennen, ob man nicht unnötig viel Papier und Tinte oder Toner verschwendet. Seitdem haben sich über 900 andere Personen seinem Wunsch angeschlossen.

Dabei nutzt Google den in Chrome integrierten PDF-Betrachter und ändert die Vorschau, sollten die Druckeinstellungen angepasst werden. Zudem kann der Browser nun jede Webseite als PDF-Datei abspeichern. Vorerst aber steht die Druckvorschau nur in den Chrome-Versionen für Windows und Linux zur Verfügung, Mac-Nutzer müssen sich noch ein klein wenig gedulden, so Google.

Die Beta von Chrome 13 steht ab sofort unter google.com(öffnet im neuen Fenster) für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit.


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