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Atmende und bremsende Maus entwickelt

Jan Barth und Roman Grasy haben mit der Databot Mouse einen Mausprototyp entwickelt, der dem Anwender durch Bewegungen die Größe von Dateien und Ordnern vermitteln kann. Möglich macht das ein Servomotor, der einen Mausball bremsen und den Gehäusedeckel anheben kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Databot Mouse
Databot Mouse (Bild: Jan Barth)

Die Databot Mouse von Jan Barth und Roman Grasy ist derzeit im Prototypstadium. Sie ist eigentlich mit einem optischen Sensor ausgerüstet, besitzt jedoch auch eine Kugel, die bei Bewegungen mitrollt. Ein kleiner Servomotor drückt gegen die Kugel, um Widerstand zu erzeugen. Er kann auch ein kleines Paddel bewegen, um den Deckel des Gehäuses leicht anzuheben.

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Auf diese Weise kann die Maus dem Anwender mehrere Informationen übermitteln, die sonst nur am Bildschirm zu lesen sind. Das "Gewicht" oder die Größe von Daten und Ordnern wird begreifbar, wenn die Bildschirmsymbole gezogen werden - die Bremskraft wird anhand der Dateigröße automatisch eingestellt.

Dateien und Ordner mit Bremsfaktor

Der Anwender kann in der Konfiguration auch selbst eingeben, welches Gewicht eine Datei unabhängig von ihrer Speichergröße aufweisen soll. Das geschieht genau wie bei der Farbmarkierungsfunktion unter Mac OS X im Kontextmenü. So sollen sich wichtige Dateien und Ordner beim Bewegen des Mauszeigers leichter wiederfinden lassen.

  • Databot Mouse (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
  • Databot Mouse - Gewichtung einzelner Dateien unter Mac OS X (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
  • Databot Mouse (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
  • Databot Mouse (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
  • Databot Harddrive (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
  • Databot Harddrive (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
  • Databot Harddrive (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)
Databot Mouse (Bild: Jan Barth und Roman Grasy)

Die Maus kann durch das Anheben des Deckels aber auch anzeigen, wie häufig eine Datei in letzter Zeit geöffnet wurde. Das geschieht durch unterschiedliche Öffnungsfrequenzen, die einem Atmungsvorgang nachempfunden sind. Ist die Maus völlig außer Atem, soll das eine starke Benutzung der Datei oder des Ordners symbolisieren.

Aufgeplusterte Festplatte signalisiert: Ich bin voll

Mit einem zweiten Prototyp versuchen die Designstudenten, die Speicherbelegung von Datenträgern optisch begreiflich zu machen. Anstelle der üblichen Lichtzeichen haben sie sich für die "Databot Harddrive" ein Festplattengehäuse ausgedacht, das abhängig vom Speicherstand größer oder kleiner wird. Dazu wurde ein zweiteiliges Gehäuse mit einem 3D-Drucker erzeugt, das mit einem Motor aus- und eingefahren werden kann. Ein LED zeigt Speicherzugriffe an. Mit einer roten Warnlampe werden zudem Speicherfehler visualisiert.

Die Databot Mouse und die Databot Harddrive wurden mit VVVV und Arduino unter Windows entwickelt. Die Benutzung unter Mac OS X im Video ist nur simuliert.



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Keridalspidialose 19. Jun 2011

Netter Ansatz. Das Problem ist nur, es gibt niemanden der ein Porblem hat die...

guuud 17. Jun 2011

Das habe ich schon vor 10 Jahren gesehen. Man muss nur lange genug warten, dann kann man...

Lala Satalin... 17. Jun 2011

Genial - Leider aber eher für Mac-User.

Lala Satalin... 17. Jun 2011

Hast du schonmal was von einem "Prototyp" gehört?

Groundhog Day 17. Jun 2011

Haha! Ist schon klar, welche Zielgruppe die bei einer eventuellen Massenproduktion im...


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