Abo
  • IT-Karriere:

Direktnachrichten

Sicherheitslücke bei Twitter-API

Die Twitter-API gewährt Anwendungen offenbar seit längerem Vollzugriff auf Direktnachrichten. Hingewiesen darauf wurde bisher nirgends. Mit einer veränderten Authentifizierungsseite ändert sich das - und viele Nutzer stellen mit Erschrecken fest, dass ihre Twitter-Tools mehr dürfen als erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
Twitter-Apps erhalten mehr Rechte als angefordert.
Twitter-Apps erhalten mehr Rechte als angefordert. (Bild: Tweetster.de/Twitter)

Für Anbieter von Twitter-Apps ist die Sicherheitslücke von Twitter ein großes Problem. Denn seit dem 15. Juni 2011 zeigt Twitter in Vorbereitung auf die geplante Veränderung der App-Autorisierung plötzlich an, dass ihre Apps auch Vollzugriff auf die Direktnachrichten (Direct Message, DM) haben wollen - sie könnten sie somit lesen und selbst verschicken.

Stellenmarkt
  1. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
  2. Hochschule Heilbronn, Heilbronn-Sontheim

Das soll allerdings nicht erst seit gestern der Fall sein. Dem Team von Tweetster.de fiel während eines Betatests seiner neuen Twitter-Anwendung auf, dass die Twitter-API "unter Umständen Zugriff auf DMs ermöglicht", selbst wenn das in den Freigaben einer App anders festgelegt ist. Die Tweetster-App bekam so plötzlich Zugriff auch auf die Direktnachrichten.

Laut Tweetster sind viele Apps betroffen, die das Team auch selbst benutzt. Die Nutzer der betroffenen Twitter-Anwendungen sind entsprechend irritiert. Auch wenn die Apps ihn gar nicht benötigen, ist der Zugriff auf Direktnachrichten laut der neuen Autorisierungsseite bis zum 30. Juni 2011 möglich. Danach wird dann das neue Autorisierungssystem greifen und die Twitter-API mit anderen Filtern arbeiten. Für die Nutzer dürfte das nur ein schwacher Trost sein:

"Deshalb raten wir jedem, der Bedenken hat, dass Daten in falsche Hände geraten könnten, nicht nur unsere, sondern alle Apps zu entfernen und erst nach dem 01.07.2011 wieder neu zu registrieren, oder aber auf den Versand und Empfang von DMs bis dahin zu verzichten", erklärt Tweeter auf der eigenen Webseite. Tweetster selbst verlange und benötigt keinen DM-Zugriff und lese auch keine DMs aus.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kingston A400 480 GB für 41,90€ statt 50,10€ im Vergleich, Fractal Design Define R6 USB...
  2. (heute u. a. mit Serienboxen)
  3. 179,99€ (Vergleichspreis 219€)
  4. (u. a. Overwatch GOTY XBO für 15€ und Blu-ray-Angebote)

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2080 Super - Test

Mit der Geforce RTX 2080 Super legt Nvidia die Geforce RTX 2080 als leicht schnellere Version auf.

Geforce RTX 2080 Super - Test Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

Mobile Payment: Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard
Mobile Payment
Mit QR-Code-Kooperation zum europäischen Standard

Die Mobile Wallet Collaboration will ein einheitliches QR-Format als technische Grundlage für ein vereinfachtes Handling etablieren. Die Allianz aus sechs europäischen Bezahldiensten und Alipay aus China ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google, Apple, Facebook, Amazon.
Von Sabine T. Ruh


      •  /