Cybersicherheit

Die Bundesregierung eröffnet ihr Cyberabwehrzentrum

Die Bundesregierung eröffnet heute ihr Cyberabwehrzentrum, das Angriffe über das Internet abwehren soll. Schon vorher warnt Innenminister Friedrich: Kritische Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung seien besonders gefährdet.

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Warnung vor Angriffen aus dem Cyberspace: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich
Warnung vor Angriffen aus dem Cyberspace: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (Bild: Johannes Eiesele/AFP/Getty Images)

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich eröffnet am heutigen Donnerstag in Bonn offiziell das Nationale Cyber-Abwehrzentrum. Dessen Aufgabe ist, bei einem Angriff auf IT-Systeme ein Bild der Lage zu erstellen, den Angriff zu analysieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln und zu koordinieren.

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Das NCAZ ist Teil der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland, die die Bundesregierung im Februar 2011 beschlossen hatte. Das NCAZ hat seine Arbeit bereits im April aufgenommen.

Innenminister warnt vor Cyberangriffen

Vor der Eröffnung warnte Friedrich im Interview mit der Frankfurter Rundschau vor der wachsenden Bedrohung über das Internet. "Kritische Infrastrukturen wie etwa die Strom- und Wasserversorgung kommen heutzutage ohne hochmoderne IT-Systeme nicht mehr aus", sagte der Minister. Die Gefahr, dass diese Systeme angegriffen würden, wachse ständig. Sollten solche Infrastrukturen lahmgelegt werden, könnte das einen großen Teil der Bevölkerung treffen. Mit Hilfe des NCAZ könnten diese Gefahren "besser analysiert und abgewehrt werden".

Das Cyberabwehrzentrum ist beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) angesiedelt, das auch sechs der zehn Mitarbeiter stellt. Beteiligt sind zudem das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die je zwei Arbeitskräfte ins NCAZ entsenden. Außerdem sollen künftig die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt, der Bundesnachrichtendienst, die Bundeswehr sowie das Zollkriminalamt Vertreter nach Bonn schicken.

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In den letzten Monaten hat die Zahl spektakulärer Hacks drastisch zugenommen. Angreifer drangen beispielsweise in ein System der US-Bank Citigroup ein und hatten Zugriff auf Kundendaten. Auch der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin verzeichnete kürzlich Eindringlinge in seinen Systemen. Dieser Einbruch stand in Zusammenhang mit dem Angriff auf das US-Sicherheitsunternehmen RSA im März 2011, bei dem Daten eines Authentifizierungssystems gestohlen wurden, das viele US-Unternehmen nutzen.

Dieser Tage meldete der Internationale Währungsfonds (IWF), dass sich Unbekannte Zugang zu seinem Computer verschafft hatten. Schließlich wurde eine Reihe von Spieleangeboten Opfer von Cybereinbrüchen, allen voran Sonys Playstation Network (PSN), und zuletzt in die Systeme des Spieleherstellers Bethesda Softworks.

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elgooG 16. Jun 2011

Das heißt sie kratzen Logfiles zusammen nachdem das AKW x angegriffen wurde, das über...

yudothat 16. Jun 2011

Ich glaub man muss nicht weiter erläutern warum es lächerlich ist

IrgendeinNutzer 16. Jun 2011

Zu Zeiten wo es kein Internet gab da hatte doch Strom und Wasserversorgung auch...

Charles Marlow 16. Jun 2011

Das vor allem auch dann effizient "funktioniert", wenn nie etwas passiert. Denn das...

Thread-Anzeige 16. Jun 2011

Nicht jeder kann ständig seine Email-Adresse wechseln wie Alimente-Flüchtliinge. Daher...


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