Steve Souders

Das HTTP Archive wird Teil des Internet Archive

Das von Steve Souders gestartete HTTP Archive zeichnet umfangreiche Performancedaten über das Web im Zeitverlauf auf. Was mit 1.000 URLs startete, soll auf 1 Million URLs erweitert werden und künftig unter dem Dach des Internet Archive stattfinden.

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Steve Souders: Das HTTP Archive wird Teil des Internet Archive
(Bild: HTTP Archive)

Das HTTP Archive soll aufzeigen, wie sich die Leistungswerte des Webs im Zeitverlauf verändern. Dabei geht es um Daten wie die Größe von Webseiten, fehlgeschlagene Anfragen und die benutzten Techniken. Sammelte Steve Souders dazu anfangs nur Daten von 1.000 Websites, waren es später 18.000. Doch das reicht Souders nicht, er will die Daten von mindestens 1 Million Webseiten erfassen.

Bei diesem Vorhaben soll zum einen die Kooperation mit dem Internet Archive helfen. Während Brewster Kahle mit seinem Internet Archive die Inhalte des Webs archiviert, soll das HTTP Archive aufzeichnen, wie die Inhalte ausgeliefert wurden und werden. Souders wird das HTTP Archive zwar auch weiterhin leiten, es wird aber über das Internet Archive weitergeführt.

Zudem konnte Souders einige Unternehmen als Sponsoren für sein HTTP Archive gewinnen, die Geld für Server, Rechenzentren und Softwarelizenzen zur Verfügung stellen. Dazu gehören sein Arbeitgeber Google sowie Mozilla, New Relic, O'Reilly Media, Etsy, Strangeloop und dynatrace Software.

Die Software des Projekts ist Open Source und Souders lädt jeden Interessierten ein, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen.

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