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Schätzungen

Apple zahlt Nokia mindestens 500 Millionen Euro

Weil Apple und Nokia das finanzielle Volumen ihrer Einigung geheim halten, müssen die Experten schätzen. Nach dem Ende des Patentrechtsstreits sei es jetzt möglich, dass sich Apple, Nokia und Microsoft gegen Google und seine Android-Partner verbünden.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia-Forschungs- und Entwicklungscenter in Helsinki
Nokia-Forschungs- und Entwicklungscenter in Helsinki (Bild: Reuters/Bob Strong)

Apple zahlt im Patentrechtsstreit mit Nokia einen Betrag von mindestens 500 Millionen Euro. Das sagte der Analyst Tero Kuittinen von MKM Partners dem Blog des Wall Street Journals All Things Digital. "Ich gehe davon aus, dass die einmalige Zahlung bei mindestens einer halben Milliarde Euro liegt", sagte Kuittinen. "Die Lizenzgebühr beträgt wahrscheinlich 4 Euro pro iPhone." Die Nachrichtenagentur Reuters schätzte den Betrag auf 650 Millionen US-Dollar.

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Nokia gab am 14. Juni 2011 das Ende des Patentrechtsstreits mit Apple bekannt. Der US-Konzern verpflichte sich zu einer einmaligen Zahlung und zu laufenden Lizenzgebühren an Nokia. Zu den finanziellen Konditionen wurden jedoch keine Angaben gemacht.

Die britische Financial Times berichtet unter Berufung auf Analysten, dass die Schlichtung zwischen Apple und Nokia ein Volumen von 300 Millionen US-Dollar bis 600 Millionen US-Dollar habe. Grundlage der Berechnung sind 111 Millionen verkaufte iPhones seit dem Start im Jahr 2007. Die laufenden Zahlungen an Nokia sollen jährlich ebenfalls mehrere hundert Millionen US-Dollar betragen, wenn das starke Wachstum beim Absatz des iPhones anhält.

Der Enderle-Group-Analyst Rob Enderle erklärte der Financial Times, dass das Ende der Streitigkeiten zwischen Nokia und Apple nun zu einem gemeinsamen Vorgehen der beiden Konzerne gegen Google und seine Android-Partner führen könnte. Auch Microsoft, nun ein enger Partner von Nokia, könnte sich anschließen.

"Wir könnten hier etwas gesehen haben, was die Welt plötzlich zu einem viel feindlicheren Umfeld für Google macht, weil Apple, Microsoft und Nokia sich gegen das Unternehmen zusammentun könnten, um zu verhindern, dass Google sich an die Spitze schiebt", sagte er.

Wenn Nokia im nächsten Monat seine Quartalsergebnisse vorlegt, werden weitere Informationen zu dem Vergleich mit Apple erwartet.



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iu3h45iuh456 15. Jun 2011

Wohl war. Und ein Selbsterhaltungsprogramm der Rechtsabteilungen von Unternehmen.

iu3h45iuh456 15. Jun 2011

Bilanzen verraten punktuell oft nur das, was sie verraten sollen. Aber so einen...


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