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Aus Spaß: Lulzsec hackt Website des US-Senats

Die Hackergruppe Lulzsec ist in die Website des US-Senats eingedrungen. Vertrauliche Daten seien jedoch nicht in Gefahr gewesen, erklärte der Senat.
/ Werner Pluta
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Lulzsec ist in die Website des US-Senats eingedrungen. (Bild: Lulzsec/Golem.de)
Lulzsec ist in die Website des US-Senats eingedrungen. Bild: Lulzsec/Golem.de

Die Hackergruppe Lulz Security (Lulzsec) hat die Website des US-Senats(öffnet im neuen Fenster) gehackt. Dazu hat sich die Gruppe auf ihrer Website bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der US-Senat hat als Reaktion eine Sicherheitsüberprüfung angeordnet.

"Wir mögen die US-Regierung nicht besonders" , begründen die Hacker ihre Aktion. Das Eindringen sei einfach gewesen, da das Angebot nicht besonders gut gesichert gewesen sei. Als Beweis für ihr Eindringen hat die Gruppe einige interne Daten von der Seite veröffentlicht.

Keine vertraulichen Daten gefährdet

Der US-Senat bestätigte den Einbruch. Lulzsec habe jedoch nur Zugriff auf den öffentlichen Teil der Website des Senats gehabt, nicht auf vertrauliche Daten, erklärte Martina Bradford, eine Mitarbeiterin der US-Senats, in einer Stellungnahme. Der Hack sei "unangenehm" . Die vertraulichen Daten des Senats seien aber nicht gefährdet gewesen. Dennoch sollen alle Webangebote des US-Parlaments überprüft werden.

Lulzsec hat die Aktion "nur spaßeshalber" durchgeführt. "Ist das ein kriegerischer Akt, meine Herren? Gibt es ein Problem?" , fragte die Gruppe. Damit spielt sie auf eine neue Doktrin an, nach der die US-Regierung Cyberangriffe künftig ebenso als kriegerische Akte betrachten will wie konventionelle.


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