Panasonic: Abgespeckter Lumix GF3 fehlen Sucher und Blitzschuh
Die Panasonic GF3 wiegt 222 Gramm. Bei der GF2 waren es noch 265 Gramm. Ihre Gehäusetiefe hat sich mit 32,5 gegenüber 33 mm jedoch kaum geändert. Das Aluminiumgehäuse hat an der Oberseite nun eine deutliche Rundung. Diesem Design fiel nicht nur der Blitzschuh der Kamera zum Opfer, sondern auch der Anschluss für einen elektronischen Aufstecksucher. Beides hatte die GF2 noch. Der eingebaute Miniblitz und das Display müssen zur Bedienung reichen.
Der Empfindlichkeitsbereich des Sensors im Format 17,3 x 13 mm umfasst ISO 160 bis 6.400. Neu ist bei der Lumix GF3 vor allem ihr Autofokussystem. Es soll wesentlich schneller scharf stellen als das der GF2. Auf Wunsch kann der Anwender den Bereich, der scharf gestellt werden soll, auf dem Touchscreen festlegen. Wer will, kann über den 7,5 cm großen Touchscreen mit 460.000 Pixeln auch den Auslöser betätigen.
Die GF3 kann Serienbelichtungen mit maximal 3,8 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung machen. Videos nimmt die GF3 mit 1.920 x 1.080i Pixeln im AVCHD-Format auf. Der Autofokus kann auch beim Filmen eingesetzt werden. Er hält bewegte Objektive dank Schärfeverfolgung im Fokus. Die Kamera zeichnet auf SD-Karten auf und ist mit einem HDMI-Ausgang ausgerüstet.
Die Panasonic Lumix GF3(öffnet im neuen Fenster) soll in den Farben Schwarz, Perlmutt-Weiß, Rot und Braun ab Mitte Juli 2011 in den Handel kommen. Einen Preis nannte der Hersteller bislang nicht.
Parallel dazu kündigte Panasonic das Objektiv "Leica DG Summilux 1,4/25mm" an. Das Objektiv mit hoher Lichtstärke misst 63 x 54,5 mm und ist mit sieben Blendenlamellen ausgestattet. Dieses Objektiv soll ab August 2011 im Handel erhältlich sein. Der Preis steht noch nicht fest.
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