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Open Source Java: OpenJDK wird Referenzimplemtierung für Java SE 7

Open Source Java

OpenJDK wird Referenzimplemtierung für Java SE 7

Open Source Java: OpenJDK wird Referenzimplemtierung für Java SE 7

Die Referenzimplemtierung von Java SE 7 soll auf dem OpenJDK basieren und komplett unter der GPL stehen, kündigt Oracle an. Damit wolle man dem Java-Ökosystem einen offeneren Charakter verleihen.

In weniger als zwei Monaten soll das Java Development Kit (JDK) in der Version 7 erscheinen. Parallel zu den Arbeiten wurde kürzlich die Spezifikation für Java SE 7 fertiggestellt. Nun kündigte Oracle-Mitarbeiter Henrik Ståhl an, Oracle werde die Referenzimplementierung für Java SE 7 komplett auf Basis seines Open-Source-Projekts OpenJDK erstellen und den Quelltext dieser Referenzimplementierung unter der GPL zur Verfügung stellen.

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Die Referenzimplementierung sei eine Art "Gold-Standard für alle Java-Implementierungen", so Ståhl. Wer eine eigene Implementierung als Java-SE-kompatibel zertifizieren lassen wolle, müsse die im Technology Compatibility Kit (TCK) enthaltenen Tests bestehen und seine Implementierung gegebenenfalls auf Kompatibilität mit der Referenzimplementierung testen lassen, schreibt Ståhl.

Dabei diente bislang immer Suns JDK als Referenzimplementierung, die aber nur unter der Binary Code License (BCL) zur Verfügung stand. Das sei sehr praktisch für Sun gewesen, da die eigene Implementierung per Definition kompatibel war. Bei anderen habe das aber für Verwirrung gesorgt, da das JDK auch einige Funktionen enthielt, die nicht vom Standard abgedeckt waren.

Würde man nun so weitermachen, würden sich einige Probleme für Open-Source-Implementierungen von Java ergeben, da die Entwickler die Referenzimplementierung nicht studieren könnten. Zudem verweigert Oracle wie zuvor Sun Open-Source-Implementierungen von Java eine Lizenz für das TCK, was im Streit zwischen Oracle und Google um Android nun eine große Rolle spielt.

Oracle will daher die Referenzimplementierung von Java SE 7 auf OpenJDK aufsetzen und unter der GPL zur Verfügung stellen, zusammen mit Binarys dieser Referenzimplementierung, die ausschließlich auf Code des OpenJDK basieren. Eine volle Lizenz für das TCK erhalten auch weiterhin nur kommerzielle Lizenznehmer, aber das OpenJDK Community TCK License Agreement (OCTLA) soll so verändert werden, dass es auch Java SE 7 umfasst. Damit, so Ståhl, könnten Open-Source-Projekte das TCK kostenlos nutzen, um ihre Implementierung zur verifizieren.

Bezüglich Apache Harmony ändert Oracle seine Position allerdings ausdrücklich nicht. Die kostenlose TCK-Lizenz gilt ausschließlich für Open-Source-Projekte, die von OpenJDK abgeleitet wurden. Apache Harmony versagt Oracle weiterhin eine entsprechende Lizenz.


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elgooG 13. Jun 2011

Du hast dich lediglich auf eine Aussage von mir über die VM bezogen. Natürlich ist das...



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