Admeld

Google bietet 400 Millionen US-Dollar für Onlinewerbefirma

Google versucht, den Yield-Optimierer Admeld zu kaufen, um seine Position auf dem Onlinewerbemarkt weiter auszubauen. Ein Kauf von Admeld könnte dem Internetkonzern Ärger mit Wettbewerbsbehörden bringen.

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Google-Tasche auf der Cebit 2011
Google-Tasche auf der Cebit 2011 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Google will den Onlinewerbeoptimierer Admeld kaufen. Das berichtet die New York Times aus verhandlungsnahen Kreisen. Der verhandelte Kaufpreis soll bei 400 Millionen US-Dollar legen. Ein Übernahmevertrag sei noch nicht unterzeichnet worden.

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Admeld gehört zu den sogenannten Yield-Optimierern. Das 2007 gegründete Unternehmen bietet Onlineunternehmen Werkzeuge, um ihre Werbeplätze in Realtime an den Meistbietenden zu vermarkten. Zu den aktuellen Kunden von Admeld zählen nach dessen Angaben die Plattform Answers.com, das Wettervorhersageunternehmen Accuweather, die britische Zeitung Daily Mail, die US-Zeitung New York Post und die Nachrichtensender Fox News und Hearst Television. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und unterhält Büros in London, San Francisco und Toronto. Unternehmenschef ist Michael Barrett, der vorher Chief Revenue Officer bei Fox Interactive Media war.

Admeld erhielt 30 Millionen US-Dollar Risikokapital von der Foundry Group, Spark Capital, Norwest Venture Partners und Time Warner Investments. Wichtige Konkurrenten von Admeld sind Pubmatic und Rubicon Project. Marktexperten erwarten, dass die Wettbewerbsbehörden die mögliche Übernahme von Admeld durch Google beobachten werden.

Im Sommer 2010 kaufte Google Invite Media. Invite Media bestand seit drei Jahren und bot mit Bid Manager eine Plattform zum Kauf, Tausch und Management von Bannerwerbung in großem Volumen. Google besaß seit 2009 mit AdX ein ähnliches Produkt. Wettbewerber waren Yahoos Right Media, Microsofts AdECN und OpenX.

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