Abo
  • Services:

Kartographie

Mehr Meeresgrund in Google Earth

Google Earth wurde mit neuen Karten des Meeresbodens ausgestattet. Zwar sind nicht alle Meere abgebildet, aber ein neues Stück, das größer als Nordamerika ist, findet sich jetzt in Google Earth. Die Daten stammen von über 500 Schiffsexpeditionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Earth unter Wasser
Google Earth unter Wasser (Bild: Google)

Google Earth zeigt vornehmlich die Erdoberfläche - aber nun ist auch ein ansehnlicher Teil des Pazifiks mit hohem Detailgrad mit 100 Metern Auflösung dazugekommen. Die Tiefeninformationen stammen vom Lamont-Dohery Earth Observatory der Columbia-Universität, das sie von zwölf verschiedenen Forschungsinstitutionen zur Verwaltung und Aufarbeitung erhielt. Sie wurden bei fast 500 Schiffsexpeditionen gewonnen. Google Earth enthält seit Anfang 2009 Karten vom Meeresgrund, die allerdings mit einer Auflösung von einem Kilometer deutlich gröber sind als das neue Material.

Stellenmarkt
  1. AMETRAS vision GmbH, Baienfurt bei Ravensburg
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Das neue Kartenmaterial deckt rund sechs Prozent der weltweiten Meeresfläche ab. Das ist nach Angaben von Google rund die Hälfte des Meeresbodens, der jemals kartographiert wurde. Vom Seafloor Mapping Lab (SFML) der Uni Kalifornien Monterey Bay stammen die Daten der Gebiete rund um das Meeresschutzgebiet Cordell Bank und den Golf der Farallones vor der kalifornischen Küste. Auch die Gegend rund um die hawaiianischen Inseln wurde detailliert abgebildet. Hier wurde eine Auflösung von 50 Metern erzielt. Dieses Material stammt von der Hawaii Mapping Research Group.

  • Kane-Fracture-Zone im Mittelatlantischen Rücken. Das Meer ist hier über 5 Kilometer tief mit Bergen, die bis 1,5 Kilometer unter die Meeresoberfläche reichen.  (Foto: Lamont-Doherty/GMRT)
  • Die Lamont-Tiefseeberge wurden von einem ozeanographischen Team am Lamont-Doherty Earth Observatory aus den Daten modelliert. Sie befinden sich westlich von El Salvador bei 9,55 Grad Nord und 104 Grad West.
  • Google Earth - Meeresupdate (Bild: Google)
Die Lamont-Tiefseeberge wurden von einem ozeanographischen Team am Lamont-Doherty Earth Observatory aus den Daten modelliert. Sie befinden sich westlich von El Salvador bei 9,55 Grad Nord und 104 Grad West.

Um die neuen Funktionen sehen zu können, muss der Anwender die Ebene "Seafloor Updates" einschalten. Neben dem Kartenmaterial sind auch Fotos in einer Tour veröffentlicht wurden, die den tiefsten Unterwasservulkanausbruch zeigen, der jemals verzeichnet wurde. Sie stammen vom Vulkan West Mata in der Nähe von Fiji.

Die kartographischen Daten wurden nicht nur zusammengefügt, um eine schöne Unterwasserkarte zu erhalten, sondern auch, um zum Beispiel besser vorhersagen zu können, wie sich Tsunamis im Meer aufbauen und welche Küsten besonders betroffen sein werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

elgooG 10. Jun 2011

2011 und der Mensch kennt immer noch nur eine Bruchteil von diesem Planeten. Klar, nicht...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    •  /