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Nokia-Chef: Samsung-Übernahmegerüchte sind haltlos

Nokia-Vorstandschef Stephen Elop hat die Verkaufsgerüchte öffentlich dementiert. Erste Nokia-Smartphones mit Windows Phone 7 stimmten ihn optimistisch, die Konkurrenz doch noch einholen zu können.
/ Achim Sawall
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Stephen Elop im April 2011 (Bild: Reuters/Lehtikuva Lehtikuva)
Stephen Elop im April 2011 Bild: Reuters/Lehtikuva Lehtikuva

Nokia-Chef Stephen Elop hat auf dem Open Mobile Summit in London(öffnet im neuen Fenster) Gerüchte über einen bevorstehenden Verkauf an Samsung zurückgewiesen. "Alle diese Gerüchte sind haltlos", sagte Elop am 9. Juni 2011. Auf die Frage, ob er bestätigen könne, dass Nokia nicht zum Verkauf steht, antwortete er: "Das ist richtig."

Elop betonte, dass Nokia noch die Möglichkeit habe, "Apple und Android" einzuholen. Erste Prototypen von Nokia-Smartphones mit der Betriebssystemplattform Windows Phone 7, die er im Forschungs- und Entwicklungszentrum in San Diego gesehen habe, seien ermutigend. Nokia würde versuchen, schrittweise das Spektrum der Windows-Phone-7-Smartphones zu erweitern, um weniger wohlhabenden und wohlhabenderen Verbrauchern gerecht zu werden.

Das Wall Street Journal hatte berichtet(öffnet im neuen Fenster), dass laut "Börsenspekulationen" der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung an der Übernahme des angeschlagenen finnischen Konzerns interessiert sei. "Es scheint sich um ein Marktgerücht zu handeln und wir kommentieren keine Gerüchte", sagte ein Samsung-Sprecher. Zuvor gab es Gerüchte über einen möglichen Verkauf Nokias an Microsoft. Samsung produziert Android- und Windows-Phone-7-Geräte und ist ein Zulieferer von Nokia.

Nokia hatte zuvor für das laufende zweite Quartal die Erwartungen gesenkt. Die zentrale Sparte Devices & Services werde die Ziele nicht erreichen. Der Umsatz werde deutlich unter der Prognose von 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro liegen. Auch die Gewinnmarge von 6 bis 9 Prozent werde verfehlt. Nokias Chief Technology Officer Rich Green ließ sich aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit beurlauben.


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