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WebOS-Tablet

HP Touchpad wird so teuer wie das iPad 2

HP bringt sein Touchpad nach leichter Verzögerung Anfang Juli 2011 in Deutschland auf den Markt und hat gleich den Preis nach unten korrigiert. Nun kostet das WebOS-Tablet in vergleichbarer Ausstattung exakt so viel wie Apples iPad 2.

Artikel veröffentlicht am ,
Touchpad kommt im Juli
Touchpad kommt im Juli (Bild: HP)

Anfang Juli 2011 will HP das WebOS-Tablet Touchpad in Deutschland auf den Markt bringen. Im März 2011 war noch von einem Touchpad-Marktstart im Juni 2011 die Rede. Zudem hat HP die Preisangaben nach unten korrigiert. Im Frühjahr hieß es noch, dass das Touchpad je nach Ausführung 499 Euro oder 599 Euro kosten wird. Zu dem Zeitpunkt lagen die Preise auf dem Niveau von Apples iPad. Kurze Zeit später hatte Apple mit der Einführung des iPad 2 die Preise für das iOS-Tablet gesenkt.

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Vor dem Marktstart des Touchpad zieht HP jetzt nach und passt die Preise für das WebOS-Tablet an. Die 16-GByte-Version kostet 479 Euro, das Modell mit 32 GByte gibt es für 579 Euro. Damit sind die Preise identisch mit denen des iPad 2 mit der jeweils gleichen Speicherbestückung. Beide Touchpad-Modelle sind mit WLAN nach 802.11 b/g/n ausgestattet und unterstützen kein UMTS. Einen Kartensteckplatz hat das Tablet nicht. HP wollte auf Nachfrage nicht verraten, wann das Touchpad mit WLAN und UMTS kommt. Im Frühjahr war noch von August 2011 die Rede. Es sollte demnach für 699 Euro auf den Markt kommen.

Touchstone-Dock nicht im Lieferumfang enthalten

Über die von WebOS-Smartphones bekannte induktive Ladetechnik Touchstone kann auch das Touchpad bequem aufgeladen werden. Kunden müssen allerdings das Touchstone Dock dazukaufen, es gehört nicht zum Lieferumfang des WebOS-Tablets.

  • HPs Touchpad ist ein Tablet mit 9,7-Zoll-Display.
  • Rückseite des Touchpads
  • Optionale Tastatur
  • Das neue Touchstone-Dock ermöglicht ein Aufladen des Touchpads ohne Kabel zum Tablet.
  • Touchpad
  • Touchpad
  • Touchpad
  • Touchpad
  • Das Touchpad ist 13,7 mm dick.
Touchpad

Auf dem Touchpad läuft WebOS 3.0, das speziell für den Tablet-Einsatz angepasst wurde. Wer parallel zum Touchpad ein WebOS-Smartphone verwendet, soll Anrufe und SMS wahlweise auf dem Tablet empfangen können. Außerdem sollen sich Links mittels der Funktion Touch-to-Share zwischen dem Touchpad und einem WebOS-Smartphone austauschen lassen. Welche Voraussetzungen dafür auf Seiten des WebOS-Smartphones vorhanden sein müssen, ist nicht bekannt.

Das Touchpad wird über den 9,7 Zoll großen Touchscreen gesteuert, der eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln hat und bis zu 262.144 Farben darstellt. Eine Tastatur gibt es nicht, wie sie bei allen bisherigen WebOS-Geräten eigentlich Standard ist. Im Touchpad steckt ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 GHz und der Arbeitsspeicher ist mit 1 GByte vergleichsweise groß. Das Touchpad ist mit 190 x 240 x 13,7 mm etwa so groß wie das iPad 2, aber ein ganzes Stück dicker. Mit einem Gewicht von 740 Gramm ist das Touchpad wesentlich schwerer als das iPad 2 mit 601 Gramm.



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ralf.wenzel 10. Jun 2011

Was ich an solchen Diskussionen nicht verstehe: Es wird immer das einzelne Endgerät...

Schnarchnase 10. Jun 2011

Quantität ist nicht alles, es gibt wenig was ich vermisse. Es ist noch lange kein...

Flying Circus 10. Jun 2011

Der Preis ist ja wohl angemessen ... Hältst Dich für was besseres, wa? ;-)


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