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Firefox 5 erlaubt keine externen Texturen bei WebGL mehr

Mozilla wird die Nutzung von Cross-Domain-Texturen in WebGL in Firefox 5 deaktivieren. Texturen können dann aus Sicherheitsgründen nicht mehr von externen Seiten geladen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheit: Firefox 5 erlaubt keine externen Texturen bei WebGL mehr
(Bild: Khronos Group)

Mozilla reagiert auf Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Einbindung externer Ressourcen in WebGL und sperrt die Nutzung von Cross-Domain-Ressourcen für WebGL in Firefox 5. Es bestehe die Gefahr, dass durch die Einbindung externer Ressourcen Informationen an Dritte gesandt werden, heißt es.

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Webseiten, die WebGL mit externen Texturen verwenden, werden dadurch in Firefox nicht mehr funktionieren. Mozilla arbeitet nach eigenen Angaben zusammen mit der WebGL-Arbeitsgruppe an einer Lösung, die sicherstellen soll, dass auch solche Seiten wieder funktionieren.

Werden Pixeldaten aus externen Bildern geladen, werden Canvas-Elemente, in denen auch WebGL-Inhalte dargestellt werden, für Scriptzugriffe gesperrt. So soll verhindert werden, dass das Canvas-Element als Proxy genutzt wird, um über ein Script an Bilder einer im gleichen Browser geöffneten Webseite heranzukommen. Denkbar wäre andernfalls, dass ein Script die Daten einer offenen Bankwebseite über das Canvas-Element ausliest.

Bereits im Oktober 2010 wies aber der Sicherheitsexperte Steve Baker darauf hin, dass es dennoch möglich ist, Pixel aus externen Bildern über WebGL-Texturen auszulesen. Dabei müssen die Pixel einzeln mit einem Fragment-Shader versehen werden, um zu messen, wie lange es dauert, die Helligkeit der Pixel zu verändern. Damit, so Baker, ließe sich ein ungefähres Abbild einer externen Grafik erstellen.

War der Angriff anfangs noch recht komplex, hätten weitere Forschungen einen Proof-of-Concept hervorgebracht, was zeige, dass der Angriff praktisch möglich ist.

Als Reaktion darauf wurde die WebGL-Spezifikation angepasst und das Laden von Cross-Domain-Bildern als WebGL-Texturen verboten. Mozilla wird diese Änderung in Firefox 5 integrieren.

Abhilfe schaffen soll "Cross-Origin Resource Sharing", kurz Cors, das Mozilla schnellstmöglich implementieren will. Mittels Cors kann ein Server angeben, wann Scripte anderer Webseiten auf ein Bild zugreifen können.

Details zu den Änderungen sind einem Blogeintrag bei Mozilla zu entnehmen.



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teleborian 10. Jun 2011

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