• IT-Karriere:
  • Services:

Dateisysteme

Btrfs wird Standard in Fedora 16

Das Linux-Dateisystem Btrfs soll in Fedora 16 zum Standard werden und das bisherige Ext4 ersetzen. Das hat die technische Leitung des Fedora-Teams beschlossen. Allerdings müssen zuvor noch bestimmte Bedingungen erfüllt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Innenleben einer Festplatte
Innenleben einer Festplatte (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die technische Leitung des Fedora-Teams hat beschlossen, in der bevorstehenden Version 16 der Linux-Distribution das Dateisystem Btrfs als Standard einzusetzen. Bislang verwendet Fedora bei der automatischen Installation das Ext4-Dateisystem. Btrfs steht als optionales Dateisystem zur Verfügung. Zunächst ist ein einfacher Wechsel geplant, die zusätzlichen Funktionen wie RAID 5/6 oder Schnappschüsse sollen bei der Installation zunächst nicht zur Verfügung stehen.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Hays AG, Baden-Würrtemberg

Allerdings soll Btrfs bis zur Veröffentlichung von Fedora 16 Ende Oktober 2011 alle Funktionen haben, die Ext4 zur Verfügung stellt. Dazu gehört unter anderem die Unterstützung für die Verschlüsselung per Dm-Crypt. Außerdem soll bis dahin das noch unfertige Btrfsck zur Prüfung des Dateisystems ausgereift sein. Noch befindet sich das Werkzeug in einer ausführlichen Testphase. Sind die Kriterien nach der Alpha- und Betaphase nicht erfüllt, wird die Umstellung von Ext4 auf Btrfs wohl erst bei Fedora 17 passieren.

Btrfs ist seit 2007 in der Entwicklung und wurde ursprünglich von Oracle als Kernel-Komponente eingereicht. Mit dynamischen Inodes und einer B-Tree-Index- und Datenstruktur weist es Ähnlichkeiten mit ZFS auf, das unter BSD-Derivaten zum Einsatz kommt. Im Linux-Kernel ist Btrfs noch als experimentell gekennzeichnet - nicht ungewöhnlich für eine kritische Systemkomponente.

Neben den integrierten RAID- und Quota-Funktionen soll Btrfs auch eine eigene Datenkompression und -sicherung bieten. Gegenwärtig existieren zwei Aussprachen für den ohne Vokale geschriebenen Namen: B-Trees FS oder das saloppere Butter FS.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.199,00€
  2. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Flying Circus 29. Jun 2011

"Windows" ist für den Produktiveinsatz auch nicht geeignet. "Fenster"! Ich bitte Dich...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /