Abo
  • IT-Karriere:

Facebook

EU-Datenschützer untersuchen Gesichtserkennung

Facebooks plötzliche Freischaltung der Gesichtserkennung für Nutzer aus EU-Staaten hat die europäischen Datenschutzbehörden aufgeschreckt. Sie wollen sich die Sache näher anschauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook: EU-Datenschützer untersuchen Gesichtserkennung
(Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Wieder beunruhigt Facebook Nutzer und Datenschützer in aller Welt. Sie wurden von der unangekündigten Freischaltung der "Tag Suggestions" genannten Gesichtserkennungsfunktion für Fotos überrascht, die Facebook am Dienstag vorgenommen hat. Die Zustimmung der Facebook-Nutzer wurde vorab nicht erbeten. Vorher war die Gesichtserkennung nur für Nutzer in den USA verfügbar. Facebook informierte über die Freischaltung etwas verspätet in einem Blogeintrag.

Stellenmarkt
  1. SHOT LOGISTICS GMBH, Hamburg
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres und Sport, Landesamt für Verfassungsschutz, Hamburg

Die in der Artikel-29-Datenschutzgruppe zusammengeschlossenen europäischen Datenschützer haben nun angekündigt, Facebooks Vorgehen und die Gesichtserkennung zu prüfen. Der Vertreter von Luxemburg, Gerard Lommel, sagte dazu laut Bloomberg: "Die Markierung von Menschen auf Bildern sollte nur nach vorheriger Zustimmung erfolgen und kann nicht standardmäßig aktiviert sein." Die europäischen Datenschützer würden "Facebook klarmachen, dass das nicht so geht", weil damit Risiken für die Nutzer verbunden seien.

Die Facebook-Sprecherin Sophy Tobias erklärte dazu gestern der Nachrichtenagentur Reuters: "Wir haben die Kommentare einiger Regulierer über diese Produktfunktion zur Kenntnis genommen und stellen ihnen zusätzliche Informationen zur Verfügung. Wir sind zuversichtlich, damit alle Bedenken, die sie haben, aus dem Weg räumen zu können."

Die Gesichtserkennung schlägt den Nutzern beim Hochladen neuer Fotos vor, bereits im System bekannte Personen automatisch zu benennen. Die Erkennung basiert auf der Auswertung biometrischer Daten für Gesichter. Wie bei Facebook üblich, ist die Funktion standardmäßig eingeschaltet. Sie kann aber von den Nutzern in den Datenschutzeinstellungen abgeschaltet werden (Konto->Privatsphäre-Einstellungen->Benutzerdefinierte Einstellungen->Freunden Fotos von mir vorschlagen).



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 20,99€
  3. 4,99€
  4. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

SoniX 09. Jun 2011

Ich finde man sollte die Sache untersuchen. Aber gründlichst und vorallem schnell. Denn...


Folgen Sie uns
       


Linux für Gaming installieren - Tutorial

Die Linux-Distribution Manjaro eignet sich gut für Spiele - wir erklären im Video wie man sie installiert.

Linux für Gaming installieren - Tutorial Video aufrufen
Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    •  /