iPad: Selektive Bildbearbeitung ohne Masken mit Snapseed

Snapseed auf dem iPad sieht anders aus als Bildbearbeitungen für Windows oder Mac OS X. Der Anwender kann neben zahlreichen Effekten, die sich auf das ganze Foto auswirken, auch selektiv vorgehen. Dazu wird ein sogenannter Kontrollpunkt auf dem Bildbereich platziert, der angepasst werden soll.

Da es auf dem iPad noch schwerer ist als auf dem Desktoprechner, feingliedrige Masken aufzumalen, hat Nik Software eine Funktion entwickelt, wie die Bereiche halbautomatisch markiert werden können.
Ausgehend vom Kontrollpunkt stellt der Anwender mit einer Fingerspreizbewegung ein, wie groß der betroffene Bereich sein soll. Die App hebt diese Bereiche farblich hervor, so dass interaktiv eine Art Maske erstellt wird. Danach wird der Effekt angewendet – zum Beispiel eine Anhebung der Helligkeit oder der Sättigung. Auch hier setzt Nik Software auf Mehrfingergesten: Zwischen den Werkzeugen wird mit zwei Fingern umgeschaltet und mit einer horizontalen Bewegung gleichzeitig die Effektstärke beeinflusst.





Die Mehrfingerbedienung wird auch in den anderen Programmbereichen eingesetzt. Mit Snapseed lassen sich so zum Beispiel Schwarz-Weiß-Bilder mit unterschiedlichen Kontrasten, hinzugerechnetem Filmkorn und Helligkeit erzeugen. Andere Filter sorgen dafür, dass teilweise Unschärfen ins Bild gerechnet werden. Auch Basisarbeiten wie die Beeinflussung von Farbtönung, Sättigung, Belichtung, Helligkeit und Kontrast können mit Snapseed erledigt werden.
Dazu kommen eine Rahmungsfunktion, eine Autokorrektur sowie Werkzeuge zum Beschnitt, zum Geraderücken von Fotos und eine Druckfunktion. Darüber hinaus können die Bilder per E-Mail verschickt oder auf Facebook und Flickr verteilt werden.
Snapseed(öffnet im neuen Fenster) kostet 3,99 Euro und ist über den iTunes-App-Store erhältlich.



